<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Dimension Kultur Archive - 22316_MAG</title>
	<atom:link href="https://www.22316mag.de/category/kultur/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.22316mag.de/category/kultur/</link>
	<description>Das Magazin für Gestalter organisationaler Resilienz</description>
	<lastBuildDate>Tue, 18 Nov 2025 12:35:35 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.8.3</generator>

<image>
	<url>https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/cropped-22316_MAG-fav-32x32.png</url>
	<title>Dimension Kultur Archive - 22316_MAG</title>
	<link>https://www.22316mag.de/category/kultur/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">198531159</site>	<item>
		<title>„Einfache Lösungen gibt es bei der Nachfolge in Unternehmen selten“</title>
		<link>https://www.22316mag.de/2025/11/nachfolge-in-familienunternehmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Luca Cordes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2025 08:43:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dimension Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Familienunternehmen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.22316mag.de/?p=1672</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.22316mag.de/2025/11/nachfolge-in-familienunternehmen/">„Einfache Lösungen gibt es bei der Nachfolge in Unternehmen selten“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.22316mag.de">22316_MAG</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
		<div id="fws_69a02b37ed79b"  data-column-margin="default" data-midnight="dark"  class="wpb_row vc_row-fluid vc_row top-level  "  style="padding-top: 0px; padding-bottom: 0px; "><div class="row-bg-wrap" data-bg-animation="none" data-bg-overlay="false"><div class="inner-wrap"><div class="row-bg"  style=""></div></div></div><div class="row_col_wrap_12 col span_12 dark left">
	<div  class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container vc_column_container col no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone "  data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0" >
		<div class="vc_column-inner" >
			<div class="wpb_wrapper">
				
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<div class="wpb_wrapper">
		<h2>Erfolgsfaktor: Unternehmensnachfolge</h2>
	</div>
</div>




			</div> 
		</div>
	</div> 
</div></div>
		<div id="fws_69a02b37ee804"  data-column-margin="default" data-midnight="dark"  class="wpb_row vc_row-fluid vc_row  "  style="padding-top: 0px; padding-bottom: 0px; "><div class="row-bg-wrap" data-bg-animation="none" data-bg-overlay="false"><div class="inner-wrap"><div class="row-bg"  style=""></div></div></div><div class="row_col_wrap_12 col span_12 dark left">
	<div  class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container vc_column_container col no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone "  data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0" >
		<div class="vc_column-inner" >
			<div class="wpb_wrapper">
				
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<div class="wpb_wrapper">
		<p><strong>Familienunternehmen gelten als Fundament und Stabilitätsfaktor der deutschen Wirtschaft: Zugleich sind sie ein höchst sensibles Geflecht aus Emotionen, Erwartungen und Verantwortung. Die systemische Business-Coachin und Organisationsentwicklerin Verena Arnhold begleitet seit vielen Jahren Nachfolgeprozesse. Im Interview mit dem 22316_MAG spricht sie über die besondere Komplexität von Unternehmerfamilien, warum Loslassen und Annehmen gleichermaßen schwerfallen – und weshalb es so wichtig ist, Zweifel, Ängste und Erwartungen offen anzusprechen.</strong></p>
	</div>
</div>




			</div> 
		</div>
	</div> 
</div></div>
		<div id="fws_69a02b37ef47c"  data-column-margin="default" data-midnight="dark"  class="wpb_row vc_row-fluid vc_row  "  style="padding-top: 0px; padding-bottom: 0px; "><div class="row-bg-wrap" data-bg-animation="none" data-bg-overlay="false"><div class="inner-wrap"><div class="row-bg"  style=""></div></div></div><div class="row_col_wrap_12 col span_12 dark left">
	<div  class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container vc_column_container col no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone "  data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0" >
		<div class="vc_column-inner" >
			<div class="wpb_wrapper">
				
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<div class="wpb_wrapper">
		<p><strong>22316_MAG: Frau Arnhold, Familienunternehmen werden oft als das Rückgrat der deutschen Wirtschaft bezeichnet. Welche Assoziation kommt Ihnen zuerst in den Sinn, wenn Sie an diese Organisationsform denken?</strong><br />
Verena Arnhold: Komplexität! Menschen und Unternehmen sind schon für sich genommen komplexe Gebilde, einfache Lösungen gibt es selten. In Familienunternehmen kommen dann noch zwei Logiken zusammen: die Beziehungslogik der Familie und die Unternehmenslogik, die nach Kompetenz und Leistung fragt. Diese widersprechen sich häufig – während in der Familie Zugehörigkeit „per Geburt“ zählt, braucht das Unternehmen die fachlich beste Person für eine Rolle. Allein daran zeigt sich, wie störungsanfällig diese Systeme sein können. Gleichzeitig liegt darin eine enorme Stärke: ein hochsensibles und zugleich robustes Konstrukt, das uns in unserer Arbeit immer wieder fasziniert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>In Ihrem Alltag begleiten Sie Nachfolgeprozesse. Welche Seite geht öfter auf Sie zu: die, die die Nachfolge antreten soll, oder die, die die Unternehmensleitung abgeben möchte?</strong><br />
Es sind beide Seiten, aber etwas häufiger die Nachfolgenden, die sich externe Begleitung wünschen – manchmal angestoßen durch Verwandte oder PartnerInnen, die merken, dass es Zeit für ein Gespräch wäre. Die Jüngeren stehen meist in der eigenen Lebensplanung und vor einer großen Entscheidung. Die Älteren wollen ihr Lebenswerk übergeben, wissen aber häufig nicht genau, wie sie den Prozess für sich selbst gut gestalten können. Loslassen fällt vielen schwer, und gerade deshalb sind sie zurückhaltender, externe Hilfe ins Haus zu holen. Doch wenn sie es tun, erleben sie sehr häufig eine große Entlastung. Mein Rat lautet deshalb: frühzeitig beginnen und die Übergabe bewusst vorbereiten – zum Wohle beider Seiten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>
„Wir lassen uns nicht instrumentalisieren“
</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was ist der häufigste Grund, der Unternehmerfamilien dazu bewegt, ein Coaching mit Ihnen zu absolvieren?</strong><br />
Die Fragen ähneln sich, auch wenn sie aus unterschiedlicher Perspektive gestellt werden. Abgebende fragen: Wie übergebe ich mein Lebenswerk, wie lasse ich los, und was tue ich, wenn ich meine Kinder unbedingt, oder im Gegenteil, auch nicht in der Rolle sehe? Nachfolgende wiederum wollen wissen: Will und kann ich das überhaupt, kann ich den Erwartungen gerecht werden, und wie viel Freiraum habe ich, die Dinge nach meinen Vorstellungen zu gestalten? Hinter diesen Grundsatzfragen liegen oft unausgesprochene Erwartungen, lange Familiengeschichten und Konflikte. Nicht selten kommt es zu massiven Kommunikationsstörungen, die die Familien nicht mehr allein lösen können. Genau dann werden wir gerufen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wenn Sie auf Ihre bisherigen KlientInnen zurückblicken: Wie erleben Sie innerhalb des Coachings die Gespräche zwischen der abgebenden und der übernehmenden Generation?</strong><br />
Da ist wirklich alles dabei: (starke) Versachlichung, viel Drumherum reden, Vorwürfe, Beschwichtigungen, eisige Stille, Wutanfälle, Tränen, Versöhnung, Worte, die seit Jahrzehnten nicht ausgesprochen wurden – bis hin zu völliger Sprachlosigkeit. Unsere Aufgabe ist es, diesen Raum zu halten und die Emotionen nicht zu verdrängen, sondern einzubeziehen. Denn erst, wenn die Gefühle Platz haben, kann man konstruktiv strategisch arbeiten. Ignoriert man sie, bleiben die Lösungen an der Oberfläche.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>In Unternehmerfamilien herrscht oft die Erwartung, dass die nächste Generation die Nachfolge antritt. Gibt es überhaupt die Möglichkeit, „nein“ zu sagen?</strong><br />
Natürlich. Wir lassen uns nicht instrumentalisieren nach dem Motto: „Jetzt überzeugt mal meine Tochter, dass sie das machen soll.“ Unser Ansatz stärkt Eigenverantwortung. Mit Potenzial- und Kompetenzanalysen prüfen wir beispielsweise gemeinsam, ob das Kompetenzempfinden, die Motivation und die Fähigkeiten zu den Anforderungen der Rolle passen. Wichtig ist, dass Nachfolgende Zeit bekommen, sich auszuprobieren – so entsteht eine tragfähige Entscheidung und kein Ergebnis aus Druck, das später bereut wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>
„Angst wird zu Zutrauen, Wut zu Trauer und Scham zu Selbsterkenntnis“
</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Übernahme eines Familienunternehmens bedeutet enorme Verantwortung. Sind Ängste und Zweifel in Ihren Coachings ein großes Thema?</strong><br />
Ja, auf beiden Seiten. Nachfolgende zweifeln, ob sie ernst genommen werden oder den Erwartungen gerecht werden können. Abgebende sorgen sich um die Zukunft und fragen sich, ob die Nachfolgenden die Balance zwischen neuen Ideen und bewährten Strukturen finden. Dazu kommen die Erwartungen der Belegschaft, die Marktsituation, Kunden – viele Faktoren wirken gleichzeitig. Ohne externen Blick ist es schwer, das alles klar zu sehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was verändert sich im Konstrukt einer Familie, wenn offen über solche Ängste gesprochen wird?</strong><br />
Dann entstehen neue Perspektiven: Angst wird möglicherweise zu Zutrauen, Wut kann sich in Trauer verwandeln und zu Versöhnung führen, aus Scham kann beispielsweise ein Selbsterkenntnisprozess angeschoben werden. Solche Veränderungen sind entscheidend, weil sie Beziehungen entlasten, Menschen entwickeln und den Weg für gute Lösungen frei machen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie erkennen Sie, ob eine Nachfolge-Entscheidung wirklich die eigene ist – oder nur die eleganteste Lösung für den Familienfrieden?</strong><br />
Das ist nicht unsere Aufgabe zu beurteilen. Jeder muss selbst reflektieren, welchen Preis er oder sie für eine Entscheidung zahlen will. Wir stellen Beobachtungen und Hypothesen zur Verfügung, auch wenn sie unbequem sind. Aber Verantwortung und Entscheidung liegen immer bei den KlientInnen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie vermitteln Sie zwischen beiden Seiten, wenn die Interessen sehr weit auseinanderliegen?</strong><br />
Indem wir u.a. Perspektivwechsel anregen. Oft wollen die Parteien einander gar nicht mehr zuhören, oftmals aus den benannten emotionalen Gründen und auch wegen alter Familienfehden. Klare Worte durch uns Coaches und auch z.B. Humor können helfen, wieder einsichtiger zu werden und auch schöne Gemeinsamkeiten zu entdecken. In den meisten Fällen gibt es mehr Verbindendes, als die Beteiligten zunächst wahrnehmen oder im Konflikt einfach auch ausgeblendet haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>
„Ich mag Herausforderungen und glaube an die Kraft der Verbundenheit“
</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Haben Sie für sich in all den Berufsjahren einen Indikator entdeckt, bei dem Sie grundsätzlich von einer Übernahme abraten?</strong><br />
Nein. Ich arbeite nicht nach festen Schemata und gebe keine pauschalen Ratschläge. Jeder Fall ist individuell, jede Geschichte einzigartig. Meine Aufgabe ist, Menschen dabei zu unterstützen, ihre Motivation und Kompetenzen zu klären und Entscheidungen eigenverantwortlich zu treffen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Welche Fähigkeiten oder Kompetenzen braucht ein junger Familienunternehmer in unseren unbeständigen Zeiten unbedingt?</strong><br />
Meiner Erfahrung nach sind es u.a. systemische Arbeitsansätze und systemische „Tugenden“ wie Selbstreflexion, Eigenverantwortung, Entscheidungsfreude, Freude an Komplexität, Kommunikationsfähigkeit, Flexibilität, psychische Stabilität, Lust am Lernen und an strategischem Denken, die sehr unterstützend wirken. Die genauen Anforderungen hängen immer vom jeweiligen System ab – oft ist es Teil unserer Arbeit, diese gemeinsam zu bestimmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was ist die größere Herausforderung: das Loslassen durch die abgebende Generation oder die Übernahme von Verantwortung durch die nachfolgende Generation?</strong><br />
Ein systemisches „Sowohl als Auch“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was ist für einen gesunden Generationswechsel unabdingbar?</strong><br />
Ich würde in jedem Fall sagen die Kommunikation, Selbstreflexion, Ehrlichkeit, Klarheit, Offenheit, Mut, Verbindlichkeit – und die Fähigkeit, Unterschiede wertzuschätzen und dabei konstruktiv in Verbindung zu bleiben und auch Verbindung proaktiv zu schaffen. Dies erfordert eben auch die Größe, mal über den eigenen Schatten zu springen und zu wissen, wie man das mit sich selbst hinbekommt…</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wenn Sie selbst heute ein Familienunternehmen übernehmen sollten – würden Sie es tun?</strong><br />
Ja. Ich habe schon ein Unternehmen übernommen, wenn auch nicht aus der eigenen Familie. Ich würde es wieder tun, auch mit familiärem Hintergrund. Ich mag Herausforderungen und glaube an die Kraft der Verbundenheit. Daraus entsteht Gestaltungskraft, wenn eine Familie es wirklich will. Manche gemeinschaftlich unternehmerischen Aufgaben sind einfach wichtiger als das Ego Einzelner.</p>
	</div>
</div>




			</div> 
		</div>
	</div> 
</div></div>
		<div id="fws_69a02b37f01c9"  data-column-margin="default" data-midnight="dark"  class="wpb_row vc_row-fluid vc_row  "  style="padding-top: 0px; padding-bottom: 0px; "><div class="row-bg-wrap" data-bg-animation="none" data-bg-overlay="false"><div class="inner-wrap"><div class="row-bg"  style=""></div></div></div><div class="row_col_wrap_12 col span_12 dark left">
	<div  class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container vc_column_container col no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone "  data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0" >
		<div class="vc_column-inner" >
			<div class="wpb_wrapper">
				
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<div class="wpb_wrapper">
		<p><strong>Über die Autorin: </strong>Verena Arnhold (Studium der Linguistik und Psychologie M.A.), ist seit 15 Jahren Geschäftsführerin des Weiterbildungsinstitutes „die systemiker“, mit Sitz in Münster. Als Coach für Führung und systemische Organisationsentwicklerin unterstützt sie Geschäftsführende, Nachfolgende und Teams darin, mehr Klarheit in erfolgsrelevanten Themen wie u.a. der Selbstentwicklung in Verantwortungsrollen, modernen Führungskompetenzen, innovativen Unternehmensstrategien und produktivem Konfliktverhalten zu finden, um dadurch persönliche und unternehmerische Veränderungsprozesse bewusster individuell gestalten zu können: <a href="http://www.die-systemiker.de">www.die-systemiker.de.</a></p>
	</div>
</div>




			</div> 
		</div>
	</div> 
</div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.22316mag.de/2025/11/nachfolge-in-familienunternehmen/">„Einfache Lösungen gibt es bei der Nachfolge in Unternehmen selten“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.22316mag.de">22316_MAG</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1672</post-id>	</item>
		<item>
		<title>„Palim, Palim“</title>
		<link>https://www.22316mag.de/2025/04/palim-palim/</link>
					<comments>https://www.22316mag.de/2025/04/palim-palim/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Luca Cordes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2025 09:31:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dimension Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.22316mag.de/?p=1560</guid>

					<description><![CDATA[<p>Echter Rassismus? Empfundener Rassismus? Inszenierter Rassismus? Rassismus-Erregung a la Hallervordern? Wir schauen uns das an. Der Begriff wird ebenso inflationär genutzt wie das Wort Diskriminierung. Für die von echtem Rassismus und echter Diskriminierung Betroffenen – und das sind leider immer noch viel zu viele - ist das keine gute Entwicklung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.22316mag.de/2025/04/palim-palim/">„Palim, Palim“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.22316mag.de">22316_MAG</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
		<div id="fws_69a02b37f22dc"  data-column-margin="default" data-midnight="dark"  class="wpb_row vc_row-fluid vc_row  "  style="padding-top: 0px; padding-bottom: 0px; "><div class="row-bg-wrap" data-bg-animation="none" data-bg-overlay="false"><div class="inner-wrap"><div class="row-bg"  style=""></div></div></div><div class="row_col_wrap_12 col span_12 dark left">
	<div  class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container vc_column_container col no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone "  data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0" >
		<div class="vc_column-inner" >
			<div class="wpb_wrapper">
				
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<div class="wpb_wrapper">
		<h2>Erfolgsfaktor: Krisenkommunikation</h2>
	</div>
</div>




			</div> 
		</div>
	</div> 
</div></div>
		<div id="fws_69a02b37f2dbc"  data-column-margin="default" data-midnight="dark"  class="wpb_row vc_row-fluid vc_row  "  style="padding-top: 0px; padding-bottom: 0px; "><div class="row-bg-wrap" data-bg-animation="none" data-bg-overlay="false"><div class="inner-wrap"><div class="row-bg"  style=""></div></div></div><div class="row_col_wrap_12 col span_12 dark left">
	<div  class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container vc_column_container col no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone "  data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0" >
		<div class="vc_column-inner" >
			<div class="wpb_wrapper">
				
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<div class="wpb_wrapper">
		<p><strong>Wenn alles Rassismus ist, bleibt echter Rassismus unsichtbar.</strong></p>
	</div>
</div>




			</div> 
		</div>
	</div> 
</div></div>
		<div id="fws_69a02b37f38d7"  data-column-margin="default" data-midnight="dark"  class="wpb_row vc_row-fluid vc_row  "  style="padding-top: 0px; padding-bottom: 0px; "><div class="row-bg-wrap" data-bg-animation="none" data-bg-overlay="false"><div class="inner-wrap"><div class="row-bg"  style=""></div></div></div><div class="row_col_wrap_12 col span_12 dark left">
	<div  class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container vc_column_container col no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone "  data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0" >
		<div class="vc_column-inner" >
			<div class="wpb_wrapper">
				
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<div class="wpb_wrapper">
		<p><em>„Palim, Palim“ &#8211; </em>Kunde – meist aus der Kulturbranche &#8211; ruft an. Es gäbe da ein Rassismus-Thema am Haus. Die Medien würden schon berichten. Ob das tatsächlich Rassismus sei, möchte man von uns wissen. Und wie man damit jetzt umgehen sollte.</p>
<p><em>„Palim, Palim“ &#8211; </em>Echter Rassismus? Empfundener Rassismus? Inszenierter Rassismus? Rassismus-Erregung a la Hallervordern? Wir schauen uns das an.</p>
<p><em>„Palim, Palim“ &#8211; </em>Der Begriff wird ebenso inflationär genutzt wie das Wort Diskriminierung. Für die von echtem Rassismus und echter Diskriminierung Betroffenen – und das sind leider immer noch viel zu viele &#8211; ist das keine gute Entwicklung.</p>
<p><em>„Palim, Palim“ &#8211; </em>Neueste Erregung: Der Sketch von Dieter Hallervorden in der Geburtstagssendung „75 Jahre ARD“ am Sonntag. Er führte die Nummer „Palim, Palim“ in abgewandelter Form erneut auf. Der 89-Jährige präsentierte sich als Straftäter, der wegen der Nutzung der Worte „Negerkuss“ und „Zigeunerschnitzel“ ins Gefängnis gekommen ist. Beide Begriffe fielen in der Primetime – und der Rassismusvorwurf gegen den Entertainer war pünktlich zum Start in die Woche wie zu erwarten da. Einordnung in den Kontext? Differenzierung? Maß und Mitte? Fehlanzeige!</p>
<p><em>„Palim, Palim“ &#8211; </em>Wir sind als Beratungsunternehmen seit Jahren in der Kulturszene aktiv. Wir erleben regelmäßig, wie unsensibel und zunehmend unprofessionell Diskussionen und Berichterstattungen über Wörter im Kontext von Rassismus und Diskriminierung geführt werden.</p>
<p><em>„Palim, Palim“ &#8211; </em>Es gibt zwei gern zitierte Rassismus-Definitionen. Eine von der Amadeu-Antonio-Stiftung und eine von der Bundeszentrale für politische Bildung. Beide führen als Kriterium die Abwertung eines Menschen im Kontext einer vermeintlich homogenen Gruppe auf. Beispielsweise Abwertungen aufgrund des Äußeren, des Namens, der Kultur, Herkunft und Religion.</p>
<p><em>„Palim, Palim“ &#8211; </em>Wird jedes Wort, jede überspitzte Darstellung oder jede Satire sofort als rassistisch gebrandmarkt, so verwässert das nicht nur den Begriff selbst. Es nimmt auch den wirklich rassistischen und diskriminierenden Strukturen, Vorfällen und Haltungen die nötige und wichtige Aufmerksamkeit. So blieb es nahezu eine Randnotiz, dass am Montag in Duisburg 15 Gesamt- und zwei Sekundarschulen geschlossen blieben, weil Unbekannte eine „Säuberung“ angekündigt hatten. Eine mutmaßlich rassistische Drohung – medial kaum beachtet. Es ist schließlich einfacher, Hallervorden und seinen Sketch wie die sprichwörtliche Sau durchs Dorf zu treiben.</p>
<p><em>„Palim, Palim“ &#8211; </em>Die Kulturorganisationen werden in diesem Erregungsmuster häufig zum Spielball von wirklich, vermeintlich oder angeblich Betroffenen, Medien und Politik. Wir helfen ihnen, die Dinge einzusortieren, denn wer selbst beteiligt ist, hat häufig nicht mehr den gebotenen Abstand zu den Dingen.</p>
<p><em>„Palim, Palim“ &#8211; </em>Der Kampf gegen Rassismus braucht klare Begriffe, sachliche Analyse und vor allem keine künstliche Inszenierung. Auch deshalb sollte unsere Gesellschaft Satire wieder als das verstehen, was sie ist – ein Mittel zur Überzeichnung, zur Reibung, zur Diskussion. Satire ist Kunst, die gesellschaftliche Entwicklungen in humorvoller Weise aufs Korn nimmt.  Sie ist von der Kunstfreiheit gedeckt!</p>
<p><em>„Palim, Palim“ &#8211; </em>Den Begriff Rassismus sollten wir nur dort einsetzen, wo er tatsächlich hingehört – nicht aus Bequemlichkeit, sondern aus Verantwortung.</p>
<p><em>„Palim, Palim“ &#8211; </em>Während Hallervorden für seine Wortwahl öffentlich kritisiert wird, darf er vom „Stern“ übrigens gleichzeitig „ungestraft“ als <a href="https://www.stern.de/lifestyle/leute/dieter-hallervorden-sagt-das-n-wort---nicht-sein-erster-aussetzer-35618412.html">„alt“</a> und <a href="https://www.stern.de/kultur/tv/dieter-hallervorden--wieso-laesst-die-ard-so-einen-sketch-zu--35618868.html">„weiß“</a> betitelt werden. Mit Diskriminierung hat DAS natürlich nichts zu tun. Eine Doppelmoral, die nur schwer zu ertragen ist.</p>
	</div>
</div>




			</div> 
		</div>
	</div> 
</div></div>
		<div id="fws_69a02b3800b24"  data-column-margin="default" data-midnight="dark"  class="wpb_row vc_row-fluid vc_row full-width-section  "  style="padding-top: 0px; padding-bottom: 0px; "><div class="row-bg-wrap" data-bg-animation="none" data-bg-overlay="true"><div class="inner-wrap using-image"><div class="row-bg using-image"  style="background-image: url(https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/beton_2000_jm.jpg); background-position: left top; background-repeat: no-repeat; "></div></div><div class="row-bg-overlay" style="background-color:#ffffff;  opacity: 0.3; "></div></div><div class="row_col_wrap_12 col span_12 dark left">
	<div  class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container vc_column_container col no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone "  data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0" >
		<div class="vc_column-inner" >
			<div class="wpb_wrapper">
				<div id="fws_69a02b3801dd6" data-midnight="" data-column-margin="default" class="wpb_row vc_row-fluid vc_row inner_row  "  style=""><div class="row-bg-wrap"> <div class="row-bg" ></div> </div><div class="row_col_wrap_12_inner col span_12  left">
	<div  class="vc_col-sm-4 wpb_column column_container vc_column_container col child_column no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone "   data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0">
		<div class="vc_column-inner" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<div class="img-with-aniamtion-wrap " data-max-width="100%" data-max-width-mobile="default" data-shadow="none" data-animation="fade-in"  style="margin-top: 20px; margin-right: 20px; margin-bottom: 20px; margin-left: 20px;">
      <div class="inner">
        <div class="hover-wrap"> 
          <div class="hover-wrap-inner">
            <img fetchpriority="high" decoding="async" class="img-with-animation skip-lazy " data-delay="0" height="1300" width="1300" data-animation="fade-in" src="https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/t-jana-meissner-resilienz.png" alt="Jana Meißner Resilienz-Expertin" srcset="https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/t-jana-meissner-resilienz.png 1300w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/t-jana-meissner-resilienz-300x300.png 300w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/t-jana-meissner-resilienz-1024x1024.png 1024w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/t-jana-meissner-resilienz-150x150.png 150w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/t-jana-meissner-resilienz-768x768.png 768w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/t-jana-meissner-resilienz-100x100.png 100w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/t-jana-meissner-resilienz-140x140.png 140w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/t-jana-meissner-resilienz-500x500.png 500w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/t-jana-meissner-resilienz-350x350.png 350w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/t-jana-meissner-resilienz-1000x1000.png 1000w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/t-jana-meissner-resilienz-800x800.png 800w" sizes="(min-width: 1450px) 75vw, (min-width: 1000px) 85vw, 100vw" />
          </div>
        </div>
      </div>
    </div>
		</div> 
	</div>
	</div> 

	<div  class="vc_col-sm-4 wpb_column column_container vc_column_container col child_column no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone "   data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0">
		<div class="vc_column-inner" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<div class="divider-wrap" data-alignment="default"><div style="height: 40px;" class="divider"></div></div>
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<div class="wpb_wrapper">
		<h5>Autor</h5>
<h3>Jana Meißner</h3>
	</div>
</div>



<div class="nectar-cta  alignment_tablet_default alignment_phone_default " data-color="accent-color" data-using-bg="true" data-style="arrow-animation" data-display="block" data-alignment="left" data-text-color="custom" style="margin-top: 40px; margin-bottom: 40px; "><h6 style="color: #000000;"><span class="link_wrap" style="padding-top: 10px; padding-right: 10px; padding-bottom: 10px; padding-left: 10px;"><a  class="link_text" href="/team"><span class="text">mehr erfahren</span><svg class="next-arrow" aria-hidden="true" width="20px" height="25px" viewBox="0 0 50 80" xml:space="preserve">
  <polyline stroke="#ffffff" stroke-width="9" fill="none" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" points="0, 0 45, 40 0, 80"/>
  </svg>  <span class="line"  style="background-color: #000000;"></span> </a></span></h6></div>
		</div> 
	</div>
	</div> 

	<div  class="vc_col-sm-4 wpb_column column_container vc_column_container col child_column no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone "   data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0">
		<div class="vc_column-inner" >
		<div class="wpb_wrapper">
			
		</div> 
	</div>
	</div> 
</div></div>
			</div> 
		</div>
	</div> 
</div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.22316mag.de/2025/04/palim-palim/">„Palim, Palim“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.22316mag.de">22316_MAG</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.22316mag.de/2025/04/palim-palim/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1560</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Best Practice: Kultur Ruhr</title>
		<link>https://www.22316mag.de/2023/01/best-practice-kultur-ruhr/</link>
					<comments>https://www.22316mag.de/2023/01/best-practice-kultur-ruhr/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Luca Cordes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2023 08:10:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dimension Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Leitbild]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.22316mag.de/?p=1167</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ohne ein Leitbild ist Organisationale Resilienz in Unternehmen undenkbar. Warum sich die Kultur Ruhr GmbH auf resilienzstärkende Erfolgsfaktoren und Strukturen fokussiert, erfahren Sie in diesem Best Practice. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.22316mag.de/2023/01/best-practice-kultur-ruhr/">Best Practice: Kultur Ruhr</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.22316mag.de">22316_MAG</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
		<div id="fws_69a02b3805c72"  data-column-margin="default" data-midnight="dark"  class="wpb_row vc_row-fluid vc_row  "  style="padding-top: 0px; padding-bottom: 0px; "><div class="row-bg-wrap" data-bg-animation="none" data-bg-overlay="false"><div class="inner-wrap"><div class="row-bg"  style=""></div></div></div><div class="row_col_wrap_12 col span_12 dark left">
	<div  class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container vc_column_container col no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone "  data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0" >
		<div class="vc_column-inner" >
			<div class="wpb_wrapper">
				
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<div class="wpb_wrapper">
		<h2>Leitbild-Entwicklung im Kontext der Resilienz-Stärkung</h2>
	</div>
</div>




			</div> 
		</div>
	</div> 
</div></div>
		<div id="fws_69a02b3806447"  data-column-margin="default" data-midnight="dark"  class="wpb_row vc_row-fluid vc_row  "  style="padding-top: 0px; padding-bottom: 0px; "><div class="row-bg-wrap" data-bg-animation="none" data-bg-overlay="false"><div class="inner-wrap"><div class="row-bg"  style=""></div></div></div><div class="row_col_wrap_12 col span_12 dark left">
	<div  class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container vc_column_container col no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone "  data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0" >
		<div class="vc_column-inner" >
			<div class="wpb_wrapper">
				
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<div class="wpb_wrapper">
		<p><strong>Ohne ein Leitbild ist Organisationale Resilienz in Unternehmen undenkbar. Warum sich die Kultur Ruhr GmbH auf resilienzstärkende Erfolgsfaktoren und Strukturen fokussiert, erfahren Sie in diesem Best Practice. </strong></p>
	</div>
</div>




			</div> 
		</div>
	</div> 
</div></div>
		<div id="fws_69a02b3806de7"  data-column-margin="default" data-midnight="dark"  class="wpb_row vc_row-fluid vc_row  "  style="padding-top: 0px; padding-bottom: 0px; "><div class="row-bg-wrap" data-bg-animation="none" data-bg-overlay="false"><div class="inner-wrap"><div class="row-bg"  style=""></div></div></div><div class="row_col_wrap_12 col span_12 dark left">
	<div  class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container vc_column_container col no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone "  data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0" >
		<div class="vc_column-inner" >
			<div class="wpb_wrapper">
				
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<div class="wpb_wrapper">
		<p>Leitbilder sind die Fundamente der Resilienz. Sie definieren, wozu es eine Organisation gibt und welchen Unterschied sie in der Welt macht (Vision). Sie beschreiben, wie eine Organisation ihre Vision umsetzt und was der Kern dessen ist, was die Menschen in der Organisation tagtäglich tun (Mission). Leitbilder beschreiben auch, wie Menschen zusammenarbeiten – intern miteinander sowie extern mit ihren Stakeholdern – und welchen Charakter eine Organisation hat (Leitsätze und Werte). Im Kontext der Stärkung ihrer Resilienz hat die Kultur Ruhr GmbH aus Bochum in 2022 einen solchen Leitbild-Prozess gestartet. Das Leitbild der Kultur Ruhr beantwortet allerdings nicht allein die Fragen zur Vision, Mission und zu den Leitsätzen und Werten der Kultur-Organisation. Das Best Practice „Resilienzfördernde Leitbild-Erstellung der Kultur Ruhr“ gibt Antworten auf die Frage, warum die Kultur Ruhr in ihrem Leitbild insbesondere auch spezifische resilienzstärkende Erfolgsfaktoren und Strukturen fokussiert und schon den Leitbild-Entwicklungsprozess in diesem Sinne gestaltet.</p>
<p>Die Kultur Ruhr GmbH wurde vor über 20 Jahren auf Anregung der Internationalen Bauausstellung Emscher Park (1989-1999) mit dem Ziel gegründet, ein internationales Kulturfestival zu etablieren, das die Industriedenkmäler des Ruhrgebiets bespielt. In ihrem Gesellschaftsvertrag heißt es: „Gegenstand des Unternehmens ist die Planung, Vorbereitung und Durchführung von kulturellen Projekten im gesamten Ruhrgebiet. Alle Projekte haben regionalen Charakter mit dem Ziel einer nationalen bzw. internationalen Ausstrahlung und dienen ausschließlich der Förderung von Kunst und Kultur als Beitrag zur kulturellen, ökonomischen, sozialen und ökologischen Erneuerung bzw. Weiterentwicklung des Ruhrgebiets.“Mit ihrem Programmangebot leistet die Kultur Ruhr einen wertvollen Beitrag im Kontext des industriellen Strukturwandels.</p>
<p>Ob Werkshallen der ehemaligen Kohle-, Eisen- und Stahlindustrie, kulturell nicht konnotierte Orte oder öffentliche Räume – die Kulturorganisation ermöglicht regionalen, nationalen und internationalen Künstler:innen und Kulturschaffenden die Produktion von innovativen Projekten jenseits klassischer Kunst- und Kulturstätten. Die temporären Bühnen in der Ruhrmetropole werden zu Möglichkeits-, Experimentier-, Identifikations- und Diskussionsräumen – letzter mitunter auch gewollt kontrovers, denn Kunst und Kultur darf sich hier kritisch mit gesellschaftlichen Belangen auseinandersetzen. Die Einzigartigkeit der bespielten Räume und die Raumbezogenheit der Werke in Kombination mit zeitgenössischer und spartenübergreifender Kunst und Kultur erzielen regelmäßig nationale und internationale Strahlkraft.</p>
<p>Aufgrund ihrer Struktur ist die Kultur Ruhr einem steten Wandel ausgesetzt: So wechselt die künstlerische Leitung der Ruhrtriennale, der größten der vier Säulen, alle drei Jahre. Damit geht eine hohe Fluktuation sowohl beim künstlerischen als auch teilweise beim administrativen Personal einher. Die Teamzusammensetzung erneuert sich somit ständig und erfordert daher eine verlässliche Grundstruktur, welche die Veränderung gut auffangen und begleiten kann. Unter anderem aus diesem Grund schlug das Team der Kultur Ruhr vor, den Unternehmenszweck im Rahmen eines Leitbild-Entwicklungsprozesses unter Mitwirkung aller künstlerischen Sparten und Abteilungen zu schärfen und auszuformulieren. Dieses Anliegen wurde von den Geschäftsführerinnen Barbara Frey und Dr. Vera Battis-Reese als wichtiger Impuls wahrgenommen und unterstützt. Gemeinsam wurde beschlossen, eine zukunftsgerichtete Orientierung nach innen und außen zu entwickeln: Wofür steht die Kultur Ruhr, was ist ihre Aufgabe, wo sind ihr Grenzen gesetzt, wie will die Kulturorganisation stetem Wandel begegnen, auf welcher Basis und in welchen Strukturen erfolgt eine zukunftsgerichtete</p>
<h3>Ziele der Leitbild-Entwicklung</h3>
<p>Mit der Leitbild-Entwicklung investiert die Kultur Ruhr in die Stärkung ihrer Resilienz und damit in ihre Zukunftsfähigkeit und Langlebigkeit. Das Leitbild soll den Mitarbeiter:innen der Kultur Ruhr Orientierung geben und ein Leitfaden des Miteinanders in der Organisation und im Umgang mit Herausforderungen und Problemen aller Art – sowohl internen als auch externen – sein. Es beantwortet damit nicht allein die Fragen zur Vision, Mission und zu den Leitsätzen und Werten der Kultur-Organisation. Das Leitbild verfolgt auch das Ziel, die Stabilität und Konstanz der Organisation zu stärken, relevante gesellschaftliche Themen wahrzunehmen und mit ihnen umzugehen und die Organisation resilienter und damit krisenfester und zukunftsfähiger auszugestalten. Inhaltlich fokussiert es darum gezielt resilienzfördernde Elemente, und auch der Prozess selbst ist bereits im Sinne der Stärkung der organisationalen Resilienz gestaltet. Der Leitbild-Prozess der Kultur Ruhr trägt damit der Erkenntnis Rechnung, dass es spezifische Erfolgsfaktoren und strukturelle Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit gibt, die die organisationale Resilienz stärker fördern als andere und dass es darauf ankommt, Leitbilder nicht nur auszuhängen, sondern auch zu leben.</p>
<h3>Ausgangslage und Vorbereitungen</h3>
<p>„Für uns war klar, dass wir einen partizipativen Leitbild-Prozess umsetzen möchten,“ sagt die Projektverantwortliche der Kultur Ruhr, Franca Lohmann. „Nicht nur aus Gründen der Akzeptanz unter den Kolleg:innen, sondern vor allem deshalb, weil wir die unterschiedlichen Perspektiven auf relevante Fragestellungen hören und einfließen lassen wollen. Die Per-spektiven sind für uns sehr wertvoll. Sie sind nicht alle deckungsgleich. Manche Kontroverse und Diskussion lernen wir daher auszuhalten“ so Lohmann. „Spannend ist aber auch das Entdecken von Gemeinsamkeiten!“ Die Marketingleiterin der Kulturorganisation plante und organisierte 2022 die Workshop-Serie zur Leitbild-Entwicklung, die pandemiebedingt primär online umgesetzt wurde.</p>
<p>In Vorbereitung auf den Entwicklungsprozess wurden reale und digitale Räume zur Kollaboration geschaffen und das Team auf freiwilliger Basis zusammengestellt. Ein Erfolgsfaktor der Teambesetzung ist seine Vielfältigkeit und Diversität. Eine Zusammenarbeit über Hierarchien, Abteilungen und insbesondere über die Sparten der Kultur Ruhr hinweg klingt selbstverständlich. Im Arbeitsalltag ist das aufgaben- und strukturbedingt nicht immer möglich. Man muss wissen: Das künstlerische Team der jeweiligen Säulen kreiert für verschiedene Spielorte im Ruhrgebiet Kunst auf höchstem Niveau. Die Programme greifen mit-unter gesellschaftliche Themen auf, die einen Diskurs auch provozierend und polarisierend vorantreiben. Das Team plant diese künstlerischen Projekte und gestaltet sie inhaltlich – in Zusammenarbeit mit lokalen, regionalen, nationalen und internationalen Akteur:in-nen – aus.</p>
<p>Das organisatorische Team schafft die Voraussetzungen für die Umsetzung der künstlerischen Projekte. Es sichert langfristig die Strukturen, die Rahmenbedingungen und das Umfeld, in denen Kunst stattfinden kann. Es sorgt für künstlerische Möglichkeitsräume und für die organisationale Beständigkeit und ist eine wichtige Konstante der Kultur Ruhr. Das Team sorgt für einen dauerhaften Kontakt zu den Partner:innen, darunter Sponsor:innen, Stiftungen, Koproduktionspartner:innen und Spielorten. Diese Strukturen im Sinne eines gemeinsamen Teambuildings – jenseits von Sparten, Hierarchien und Abteilungen – stärker miteinander zu verknüpfen, war und ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für den Leitbild-Prozess im Sinne der Resilienz und wird von den Teilnehmenden entsprechend positiv wahrgenommen: „Danke für den Austausch, insbesondere mit denen, mit denen man im Alltag kaum Berührungs-punkte hat“, lautet eines der Feedbacks im Rahmen der Workshops.</p>
<h3>Öffnung der Kollaborations-Räume: Struktur der Leitbild-Workshops</h3>
<p>Mit Eröffnung der zumeist digitalen Kollaborations-Räume im Rahmen der Leitbild-Workshops startete die Kultur Ruhr in einen „Safe Space“. Check-in- und Check-out-Übungen rahmen ihn. Die Übungen legen mit ihren informellen Elementen die Basis erfolgreicher Teamzusammenarbeit. Sie schaffen eine offene Atmosphäre, die dem Team hilft, produktiv zusammenzuarbeiten, auch schwierige Situationen anzusprechen und eine Fehlerkultur zu implementieren. „Das Format Check-in und Check-out haben wir sehr schnell auch in anderen Teamsitzungen eingeführt. Es hilft dabei, sich auf das Besprechungsthema zu fokussieren, und es macht Spaß, die Kolleg:innen durch das Format auch auf anderer Ebene zu erleben und sie auf neue Weisen wahrzunehmen“, so Franca Lohmann zu den Erfahrungen mit der Methodik. Der informelle Austausch unterstütze zudem den Aufbau von Vertrauen untereinander, Empathie füreinander und Nähe zueinander.</p>
	</div>
</div>




			</div> 
		</div>
	</div> 
</div></div>
		<div id="fws_69a02b380791f"  data-column-margin="default" data-midnight="dark"  class="wpb_row vc_row-fluid vc_row  "  style="padding-top: 0px; padding-bottom: 0px; "><div class="row-bg-wrap" data-bg-animation="none" data-bg-overlay="false"><div class="inner-wrap"><div class="row-bg"  style=""></div></div></div><div class="row_col_wrap_12 col span_12 dark left">
	<div  class="vc_col-sm-6 wpb_column column_container vc_column_container col no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone "  data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0" >
		<div class="vc_column-inner" >
			<div class="wpb_wrapper">
				<div class="img-with-aniamtion-wrap " data-max-width="100%" data-max-width-mobile="default" data-shadow="none" data-animation="fade-in" >
      <div class="inner">
        <div class="hover-wrap"> 
          <div class="hover-wrap-inner">
            <img decoding="async" class="img-with-animation skip-lazy " data-delay="0" height="1706" width="2560" data-animation="fade-in" src="https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2022/11/DSC_6546-2-scaled.jpg" alt="franka-lohmann-vor-gebäude" srcset="https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2022/11/DSC_6546-2-scaled.jpg 2560w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2022/11/DSC_6546-2-300x200.jpg 300w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2022/11/DSC_6546-2-1024x683.jpg 1024w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2022/11/DSC_6546-2-768x512.jpg 768w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2022/11/DSC_6546-2-1536x1024.jpg 1536w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2022/11/DSC_6546-2-2048x1365.jpg 2048w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2022/11/DSC_6546-2-900x600.jpg 900w" sizes="(min-width: 1450px) 75vw, (min-width: 1000px) 85vw, 100vw" />
          </div>
        </div>
      </div>
    </div>
			</div> 
		</div>
	</div> 

	<div  class="vc_col-sm-6 wpb_column column_container vc_column_container col no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone "  data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0" >
		<div class="vc_column-inner" >
			<div class="wpb_wrapper">
				
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<div class="wpb_wrapper">
		<blockquote>
<h3>&#8222;Unser partizipativer Prozess fördert die Akzeptanz und eröffnet uns wertvolle Perspektiven der Kolleginnen und Kollegen.&#8220;</h3>
</blockquote>
<h5>Franca Lohmann, Marketingleiterin der Kultur Ruhr GmbH und Projektverantwortliche für den Leitbild-Prozess</h5>
	</div>
</div>




			</div> 
		</div>
	</div> 
</div></div>
		<div id="fws_69a02b3808a87"  data-column-margin="default" data-midnight="dark"  class="wpb_row vc_row-fluid vc_row  "  style="padding-top: 0px; padding-bottom: 0px; "><div class="row-bg-wrap" data-bg-animation="none" data-bg-overlay="false"><div class="inner-wrap"><div class="row-bg"  style=""></div></div></div><div class="row_col_wrap_12 col span_12 dark left">
	<div  class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container vc_column_container col no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone "  data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0" >
		<div class="vc_column-inner" >
			<div class="wpb_wrapper">
				
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<div class="wpb_wrapper">
		<p>Im Hauptteil der einzelnen Workshops gliederten vorbereitete Arbeitsmethoden und -prozesse die Leitbild-Entwicklung. Sie zielten auf eine strukturierte und ko-kreative Findung von Perspektiven und Optionen innerhalb eines klar definierten Zeitfensters ab. „Time-Boxing“ ist hier das Stichwort. Und zu erarbeiten gab und gibt es einiges. In den Workshops wurden Lösungsoptionen für ganz unterschiedliche Fragen erarbeitet wie unter anderem: Welchen Zweck verfolgt unser Unternehmen? Welche Sinnhaftigkeit und Bedeutung schreiben wir unserer Organisation und unserer Arbeit zu? Die Kunst ist unser Herzstück: Welche (Ver-)Bindungen haben wir zu Künstler:innen und Besucher:innen? Können wir die Bindungen stärken? Wie können wir uns über Sparten und Organigramme hinweg noch enger verbinden? Wie können wir sicherstellen, dass neue Teams und neue Mitarbeitende gut aufgenommen wer-den? Wie können wir den Informationsfluss in alle Richtungen sicherstellen? Wie können wir Synergien entdecken?</p>
<p>In all den Themen finden sich starke Gemeinsamkeiten. „Die Kunst ist unser Herzstück“, sagen die Mitarbeitenden der Kultur Ruhr. Das verbindet sie. „Wir bespielen außergewöhnliche Orte, das ist eines unserer Alleinstellungsmerkmale, dessen Bedeutung wir uns wieder stärker in Erinnerung bringen sollten“, ist eine weitere Erkenntnis aus den Workshops. Für die Künstler:innen und Kulturschaffenden der Kultur Ruhr sind diese Räume ehemaliger Montanindustrie, mit denen sie experimentieren können, immer wieder einzigartig: „Wir eröffnen Möglichkeitsräume. Künstler:innen und Be-sucher:innen erleben diese Räume, die Region sowie ihre Geschichte und Gegenwart immer wieder auf neue Weise. Wir bieten Raum für Identifikation, aber auch für den Diskurs darüber.“ Insofern ist der im Gesellschaftsvertrag formulierte Zweck auch nach 20 Jahren absolut treffend! Noch ist der Leitbild-Prozess nicht finalisiert. Doch schon durch den Prozess der Entwicklung ist viel in Bewegung gekommen.</p>
<h3>Ausblick</h3>
<p>„So sollten wir vielleicht auch zwischen den Leitbild-Workshops weiterarbeiten“, stand im Feedback zu einem der ersten Workshops. Genau das ist das Ziel, das die beiden Geschäftsführerinnen Barbara Frey und Dr. Vera Battis-Reese mit dem Prozess erreichen wollen. Denn ob es um die Entwicklung eines Leitbildes geht oder um die Lösung von Problemen oder um die Bearbeitung von Unbekanntem – der Wandel ist ein immanenter Teil organisationaler Evolution. Ein erwartbares Ereignis. „Das verbindende Moment aller Mitarbeitenden der Kultur Ruhr ist die Kunst, die es zu ermöglichen gilt und deren Kraft darin liegt, unseren Blick zu weiten. Dies immer wieder aufs Neue in den Mittelpunkt einer Kulturinstitution zu rücken, halte ich insbesondere in Krisenzeiten wie diesen für existenziell wichtig“, so Barbara Frey.</p>
<p>Dr. Vera Battis Reese ergänzt: „Wie wir im Rahmen des Leitbild-Prozesses miteinander gearbeitet haben und weiterarbeiten werden, vertieft vor dem Hintergrund von Wandel und Veränderung unser Verständnis davon, wie wir uns grundsätzlich begegnen wollen.“ In diesem Sinne formuliert das Leitbild der Kultur Ruhr die organisationalen Strukturen, die Zusammensetzung der Teams, die Regeln des Miteinanders und die relevanten Herangehensweisen und Methodiken, die eine resiliente Organisation ausmachen und Erfolgsfaktoren für die Krisenfestigkeit und Zukunftsfähigkeit der Kultur Ruhr zugunsten der Förderung von Kunst und Kultur sind.</p>
	</div>
</div>



<div class="divider-wrap" data-alignment="default"><div style="height: 25px;" class="divider"></div></div>
			</div> 
		</div>
	</div> 
</div></div>
		<div id="fws_69a02b3809339"  data-column-margin="default" data-midnight="dark"  class="wpb_row vc_row-fluid vc_row full-width-section  "  style="padding-top: 0px; padding-bottom: 0px; "><div class="row-bg-wrap" data-bg-animation="none" data-bg-overlay="false"><div class="inner-wrap"><div class="row-bg"  style=""></div></div></div><div class="row_col_wrap_12 col span_12 dark left">
	<div  class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container vc_column_container col no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone "  data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0" >
		<div class="vc_column-inner" >
			<div class="wpb_wrapper">
				<div class="vc_separator wpb_content_element vc_separator_align_center vc_sep_width_100 vc_sep_border_width_2 vc_sep_pos_align_center vc_separator-has-text" ><span class="vc_sep_holder vc_sep_holder_l"><span  style="border-color:#edd100;" class="vc_sep_line"></span></span><h4>Leitbild: Fundament der Resilienz</h4><span class="vc_sep_holder vc_sep_holder_r"><span  style="border-color:#edd100;" class="vc_sep_line"></span></span>
</div>
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<div class="wpb_wrapper">
		<p>Die eigenen Aufgaben sind umrissen, die engen Kolleg:innen vertraut, die Prozesse bekannt und im Groben und Ganzen ist klar, warum es die Organisation gibt, warum man sich dort beworben hat und warum man morgens zur Arbeit fährt. Und trotzdem verlieren Menschen in Organisationen mitunter den Fokus. Dann fallen Entscheidungen schwerer. Für manches findet sich kaum eine Lösung. Die subjektiv empfundene Belastung steigt und mit ihr oft auch die Krankenstände. Innovations- und Entwicklungsprozesse bleiben auf der Strecke, obwohl die Zahl der Aufgabenzettel zunimmt. Ein ausformuliertes und gelebtes Leitbild kann Organisationen helfen. Es bietet Orientierung, setzt Leitplanken und schärft den Blick für das Wesentliche. Leitbilder sind zukunftsentscheidend. Die Unternehmensziele und die Unternehmensstrategie zahlen bestenfalls auf die Vision der Organisation ein. Leitbilder entstehen auf unterschiedliche Art und Weise – mal niedergeschrieben von der Geschäftsführung, mal entwickelt mithilfe externer Beratung, oft auch im Rahmen partizipativer Prozesse. Und jede Art und Weise hat ihre eigenen Vor- und Nachteile. Doch ganz gleich, auf welchem Weg sie entstanden sind – eines steht fest: Leitbilder sind die Fundamente der Resilienz. Menschen in Organisationen, die die Fähigkeit besitzen möchten, trotz maximal unvorhersehbaren Umwelten mit (vermeintlich) bekannten Problemen und mit Unbekanntem umgehen und den Wandel zum eigenen Vorteil nutzen zu können, sollten wissen, welche Vision und Mission sie verfolgen und welche Leitsätze und Werte sie tragen. Aus der Resilienzforschung wissen wir, welche spezifische Erfolgsfaktoren und Strukturen der Zusammenarbeit resilienzfördernd sind. Diese im Leitbild zu fokussieren und das Leitbild nicht nur auszuhängen, sondern auch zu leben, sind wichtige Meilensteine auf dem Weg der Stärkung Organisationaler Resilienz</p>
	</div>
</div>



<div class="vc_separator wpb_content_element vc_separator_align_center vc_sep_width_100 vc_sep_border_width_2 vc_sep_pos_align_center" ><span class="vc_sep_holder vc_sep_holder_l"><span  style="border-color:#edd100;" class="vc_sep_line"></span></span><span class="vc_sep_holder vc_sep_holder_r"><span  style="border-color:#edd100;" class="vc_sep_line"></span></span>
</div><div class="divider-wrap" data-alignment="default"><div style="height: 25px;" class="divider"></div></div>
			</div> 
		</div>
	</div> 
</div></div>
		<div id="fws_69a02b380a401"  data-column-margin="default" data-midnight="dark"  class="wpb_row vc_row-fluid vc_row full-width-section  "  style="padding-top: 0px; padding-bottom: 0px; "><div class="row-bg-wrap" data-bg-animation="none" data-bg-overlay="false"><div class="inner-wrap"><div class="row-bg using-bg-color"  style="background-color: #edd100; "></div></div></div><div class="row_col_wrap_12 col span_12 dark left">
	<div  class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container vc_column_container col padding-5-percent inherit_tablet inherit_phone "  data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0" >
		<div class="vc_column-inner" >
			<div class="wpb_wrapper">
				
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<div class="wpb_wrapper">
		<h3>Kultur Ruhr GmbH aus Bochum</h3>
<p>Insgesamt besteht das Non-Profit-Unternehmen Kultur Ruhr derzeit aus vier eigenständigen Programmsäulen: der Ruhrtriennale – das internationale jährliche Festival der Künste, dem Chorwerk Ruhr, einem der bedeutendsten Kammerchöre Deutschlands, der Tanzlandschaft Ruhr, welche mit PACT Zollverein ein Zentrum für darstellende Kunst mit dem Schwerpunkt Tanz darstellt, und Urbane Künste Ruhr, einer vielgestaltigen, dezentralen Institution für Gegenwartskunst im Ruhrgebiet. Für jede Säule der Kultur Ruhr GmbH wird eine eigene künstlerische Leitung bestellt. Somit erhält jeder Bereich eine inhaltliche Eigenständigkeit, die auch nach außen sichtbar wird. Gesellschafter und öffentliche Förderer der Kultur Ruhr GmbH sind das Land Nordrhein-Westfalen und der Regionalverband Ruhr. Das Programm der vier künstlerischen Säulen zeichnet sich durch die Produktion und Vermittlung zeitgenössischer und spartenübergreifender Kunst in der gesamten Kulturmetropole Ruhr aus: zu erleben sind bei der Ruhrtriennale unter anderem großformatige internationale Musiktheater- und Schauspielproduktionen in den monumentalen Industriedenkmälern der Region, wegweisende Tanzproduktionen und Performances unter anderem bei PACT Zollverein, Musik auf höchstem Niveau unter anderem bei Konzerten des Chorwerk Ruhr oder künstlerisch-diskursive Projekte im öffentlichen Raum bei den Veranstaltungen von Urbane Künste Ruhr.</p>
	</div>
</div>




			</div> 
		</div>
	</div> 
</div></div>
		<div id="fws_69a02b380afad"  data-column-margin="default" data-midnight="dark"  class="wpb_row vc_row-fluid vc_row  "  style="padding-top: 0px; padding-bottom: 0px; "><div class="row-bg-wrap" data-bg-animation="none" data-bg-overlay="false"><div class="inner-wrap"><div class="row-bg"  style=""></div></div></div><div class="row_col_wrap_12 col span_12 dark left">
	<div  class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container vc_column_container col no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone "  data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0" >
		<div class="vc_column-inner" >
			<div class="wpb_wrapper">
				<div class="divider-wrap" data-alignment="default"><div style="height: 25px;" class="divider"></div></div>
			</div> 
		</div>
	</div> 
</div></div>
		<div id="fws_69a02b380bb94"  data-column-margin="default" data-midnight="dark"  class="wpb_row vc_row-fluid vc_row full-width-section  "  style="padding-top: 0px; padding-bottom: 0px; "><div class="row-bg-wrap" data-bg-animation="none" data-bg-overlay="true"><div class="inner-wrap using-image"><div class="row-bg using-image"  style="background-image: url(https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/beton_2000_jm.jpg); background-position: left top; background-repeat: no-repeat; "></div></div><div class="row-bg-overlay" style="background-color:#ffffff;  opacity: 0.3; "></div></div><div class="row_col_wrap_12 col span_12 dark left">
	<div  class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container vc_column_container col no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone "  data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0" >
		<div class="vc_column-inner" >
			<div class="wpb_wrapper">
				<div id="fws_69a02b380c1a8" data-midnight="" data-column-margin="default" class="wpb_row vc_row-fluid vc_row inner_row  "  style=""><div class="row-bg-wrap"> <div class="row-bg" ></div> </div><div class="row_col_wrap_12_inner col span_12  left">
	<div  class="vc_col-sm-4 wpb_column column_container vc_column_container col child_column no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone "   data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0">
		<div class="vc_column-inner" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<div class="img-with-aniamtion-wrap " data-max-width="100%" data-max-width-mobile="default" data-shadow="none" data-animation="fade-in"  style="margin-top: 20px; margin-right: 20px; margin-bottom: 20px; margin-left: 20px;">
      <div class="inner">
        <div class="hover-wrap"> 
          <div class="hover-wrap-inner">
            <img decoding="async" class="img-with-animation skip-lazy " data-delay="0" height="1300" width="1300" data-animation="fade-in" src="https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/t-jana-meissner-resilienz.png" alt="Jana Meißner Resilienz-Expertin" srcset="https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/t-jana-meissner-resilienz.png 1300w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/t-jana-meissner-resilienz-300x300.png 300w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/t-jana-meissner-resilienz-1024x1024.png 1024w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/t-jana-meissner-resilienz-150x150.png 150w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/t-jana-meissner-resilienz-768x768.png 768w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/t-jana-meissner-resilienz-100x100.png 100w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/t-jana-meissner-resilienz-140x140.png 140w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/t-jana-meissner-resilienz-500x500.png 500w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/t-jana-meissner-resilienz-350x350.png 350w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/t-jana-meissner-resilienz-1000x1000.png 1000w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/t-jana-meissner-resilienz-800x800.png 800w" sizes="(min-width: 1450px) 75vw, (min-width: 1000px) 85vw, 100vw" />
          </div>
        </div>
      </div>
    </div>
		</div> 
	</div>
	</div> 

	<div  class="vc_col-sm-4 wpb_column column_container vc_column_container col child_column no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone "   data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0">
		<div class="vc_column-inner" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<div class="divider-wrap" data-alignment="default"><div style="height: 40px;" class="divider"></div></div>
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<div class="wpb_wrapper">
		<h5>Autor</h5>
<h3>Jana Meißner</h3>
	</div>
</div>



<div class="nectar-cta  alignment_tablet_default alignment_phone_default " data-color="accent-color" data-using-bg="true" data-style="arrow-animation" data-display="block" data-alignment="left" data-text-color="custom" style="margin-top: 40px; margin-bottom: 40px; "><h6 style="color: #000000;"><span class="link_wrap" style="padding-top: 10px; padding-right: 10px; padding-bottom: 10px; padding-left: 10px;"><a  class="link_text" href="/team"><span class="text">mehr erfahren</span><svg class="next-arrow" aria-hidden="true" width="20px" height="25px" viewBox="0 0 50 80" xml:space="preserve">
  <polyline stroke="#ffffff" stroke-width="9" fill="none" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" points="0, 0 45, 40 0, 80"/>
  </svg>  <span class="line"  style="background-color: #000000;"></span> </a></span></h6></div>
		</div> 
	</div>
	</div> 

	<div  class="vc_col-sm-4 wpb_column column_container vc_column_container col child_column no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone "   data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0">
		<div class="vc_column-inner" >
		<div class="wpb_wrapper">
			
		</div> 
	</div>
	</div> 
</div></div>
			</div> 
		</div>
	</div> 
</div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.22316mag.de/2023/01/best-practice-kultur-ruhr/">Best Practice: Kultur Ruhr</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.22316mag.de">22316_MAG</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.22316mag.de/2023/01/best-practice-kultur-ruhr/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1167</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Studie: „Next Generation of Business“ zielt auf Resilienz</title>
		<link>https://www.22316mag.de/2022/08/studie-next-generation-of-business-zielt-auf-resilienz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Luca Cordes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2022 09:00:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dimension Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.22316mag.de/?p=975</guid>

					<description><![CDATA[<p>Klimawandel, Corona-Pandemie, Wirtschafts-, Finanz- und Migrationskrisen, gesellschaftliche Umwälzungen und technologische Disruptionen: Viele Krisen beherrschen die Welt des 21. Jahrhunderts. All diese neuen Risikopotenziale machen den Umgang mit Unsicherheit zu einer Herkulesaufgabe der nächsten Jahrzehnte. Resilienz wird immer wichtiger werden – für den einzelnen Menschen, für Gesellschaften und für die Wirtschaft. Das Zukunftsinstitut Frankfurt hat in seiner Studie „Zukunftskraft Resilienz – Gewappnet für die Zeit der Krisen“ untersucht, welchen Bewusstseinswandel, welche Fähigkeiten und Zukunftskompetenzen es dazu braucht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.22316mag.de/2022/08/studie-next-generation-of-business-zielt-auf-resilienz/">Studie: „Next Generation of Business“ zielt auf Resilienz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.22316mag.de">22316_MAG</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
		<div id="fws_69a02b380ef45"  data-column-margin="default" data-midnight="dark"  class="wpb_row vc_row-fluid vc_row  "  style="padding-top: 0px; padding-bottom: 0px; "><div class="row-bg-wrap" data-bg-animation="none" data-bg-overlay="false"><div class="inner-wrap"><div class="row-bg"  style=""></div></div></div><div class="row_col_wrap_12 col span_12 dark left">
	<div  class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container vc_column_container col no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone "  data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0" >
		<div class="vc_column-inner" >
			<div class="wpb_wrapper">
				
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<div class="wpb_wrapper">
		<h2>Erfolgsfaktor: Gemeinschaftssinn</h2>
	</div>
</div>




<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<div class="wpb_wrapper">
		<p><strong>Klimawandel, Corona-Pandemie, Wirtschafts-, Finanz- und Migrationskrisen, gesellschaftliche Umwälzungen und technologische Disruptionen: Viele Krisen beherrschen die Welt des 21. Jahrhunderts. All diese neuen Risikopotenziale machen den Umgang mit Unsicherheit zu einer Herkulesaufgabe der nächsten Jahrzehnte. Resilienz wird immer wichtiger werden – für den einzelnen Menschen, für Gesellschaften und für die Wirtschaft. Das Zukunftsinstitut Frankfurt hat in seiner Studie „Zukunftskraft Resilienz – Gewappnet für die Zeit der Krisen“ untersucht, welchen Bewusstseinswandel, welche Fähigkeiten und Zukunftskompetenzen es dazu braucht.</strong></p>
	</div>
</div>




			</div> 
		</div>
	</div> 
</div></div>
		<div id="fws_69a02b380fa87"  data-column-margin="default" data-midnight="dark"  class="wpb_row vc_row-fluid vc_row  "  style="padding-top: 0px; padding-bottom: 0px; "><div class="row-bg-wrap" data-bg-animation="none" data-bg-overlay="false"><div class="inner-wrap"><div class="row-bg"  style=""></div></div></div><div class="row_col_wrap_12 col span_12 dark left">
	<div  class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container vc_column_container col no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone "  data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0" >
		<div class="vc_column-inner" >
			<div class="wpb_wrapper">
				
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<div class="wpb_wrapper">
		<p>Die Coronakrise führt uns drastisch vor Augen, wie unser gewohntes Leben in einer komplex vernetzten Welt plötzlich aus den Fugen gerät. Diese Krise berührt sämtliche Lebensbereiche, wir bewegen uns in einer Phase gewaltiger Umbrüche, in der alte Normen und Werte ihre Bedeutung verlieren. Faktisch ist Leben mit der Unsicherheit Teil einer neuen Normalität geworden – und die Coronakrise ein Lehrstück, um Leben mit der Ungewissheit zu üben und damit umgehen zu können.</p>
<p>Das lenkt den Blick aber auch auf die konstruktiven Potenziale echter Krisen. Sie führen an einen Wendepunkt, der Entscheidungen erfordert: In welche Welt wollen wir? Festhalten am alten Status quo – oder den Aufbruch in die Neuerfindung wagen? Im Kontext der Coronakrise heißt das: Wollen wir zurück in eine unerbittliche Wachstumsgesellschaft, die persönliche, soziale und planetare Grenzen übersteigt? Oder kann es uns gelingen, die Welt besser, sozialer und regenerierbarer zu gestalten?</p>
<h3>Surfen auf den Wellen der Unsicherheit</h3>
<p>Die kommenden Jahre und Jahrzehnte stehen im Zeichen der Zukunftskraft Resilienz. Aus Sicht des Zukunftsinstituts können wir die globalen Umwälzungsprozesse meistern, wenn es uns gelingt, „Sicherheit als evolutionären und dynamischen Prozess zu verstehen, uns fortwährend an eine beständige Unbeständigkeit anpassen.&#8220; Ein resilientes System pendelt nach einer Krise nicht in den alten Status quo zurück, sondern findet einen neuen Status quo in der Anpassung an neue Rahmenbedingungen. Der Wandel muss immer auch als Chance begriffen werden, weil er neue Möglichkeitsräume entstehen lässt.</p>
<p>Planet, Mensch, Gesellschaft und Wirtschaft sind dabei keine isolierten Bereiche, sondern müssen hinsichtlich ihrer Resilienzfähigkeit ganzheitlich betrachtet werden. Schließlich existieren sie nicht nebeneinander, sondern miteinander und beeinflussen sich wechselseitig in komplexen Strukturen und Zusammenhängen. Der Mythos vom ewigen Wachstum, der die planetaren Grenzen angreift und die Spaltung der Gesellschaft vorantreibt, sei schon vor der Pandemie immer klarer geworden, unterstreichen die Wissenschaftler; Corona sei nun ein Weckruf, der uns zu einem radikalen Umsteuern in allen gesellschaftlichen Aspekten auffordere. Die neuen Zukunftsfragen lauten: Wie können sich individuelle, soziale und organisationale Systeme gegen Unvorhergesehenes wappnen? Was stärkt die Überlebensfähigkeit in Krisenzeiten? Was stiftet systemischen Zusammenhalt?</p>
<h3>Vom Einzelkämpfer zum sozialen Wesen: Aufbruch in die Wir-Gesellschaft</h3>
<p>Zahlreiche Trends und Bewusstseinsänderungen innerhalb der Gesellschaft lassen bereits erkennen, dass Werte und Normen zunehmend hinterfragt oder als wirtschaftlich, sozial und ökologisch „unnachhaltig“ abgelehnt werden. Der menschengemachte Kllimawandel und seine gravierenden Folgen stehen ebenso dafür wie der Wachstumszwang der Old Economy nach dem Motto „Immer mehr, immer höher, immer weiter“. Die Fridays-for-future-Bewegung hat mit dazu beigetragen, einen breiten gesellschaftlichen Diskurs anzuheizen. Dieser befasst sich mit einem riesigen Themenspektrum: Es geht um mehr Lebensqualität, um soziale Verbundenheit, Solidarität, Generationengerechtigkeit, soziale Verantwortung, um lebenswerte und umweltgerechtere Stadtplanung, neue Ökonomie und flexiblere, autonomere Arbeitsgestaltung, um mehr Umweltschutz und nachhaltiges Wirtschaften.</p>
	</div>
</div>



<div id="fws_69a02b3810274" data-midnight="" data-column-margin="default" class="wpb_row vc_row-fluid vc_row inner_row  "  style=""><div class="row-bg-wrap"> <div class="row-bg" ></div> </div><div class="row_col_wrap_12_inner col span_12  left">
	<div  class="vc_col-sm-6 wpb_column column_container vc_column_container col child_column no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone "   data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0">
		<div class="vc_column-inner" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<div class="img-with-aniamtion-wrap " data-max-width="100%" data-max-width-mobile="default" data-shadow="none" data-animation="fade-in" >
      <div class="inner">
        <div class="hover-wrap"> 
          <div class="hover-wrap-inner">
            <img loading="lazy" decoding="async" class="img-with-animation skip-lazy " data-delay="0" height="553" width="564" data-animation="fade-in" src="https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2022/08/Christian-Schuldt-2.jpg" alt="studienleiter-christian-schuldt-vor-weißem-hintergrund" srcset="https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2022/08/Christian-Schuldt-2.jpg 564w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2022/08/Christian-Schuldt-2-300x294.jpg 300w" sizes="auto, (min-width: 1450px) 75vw, (min-width: 1000px) 85vw, 100vw" />
          </div>
        </div>
      </div>
    </div>
		</div> 
	</div>
	</div> 

	<div  class="vc_col-sm-6 wpb_column column_container vc_column_container col child_column padding-9-percent inherit_tablet inherit_phone "   data-padding-pos="top" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0">
		<div class="vc_column-inner" >
		<div class="wpb_wrapper">
			
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<div class="wpb_wrapper">
		<blockquote>
<h3>„<b>In einer global vernetzten Welt rückt die Fähigkeit, adaptiv auf Krisen zu reagieren, ins Zentrum des Unternehmertums.“</b></h3>
<h5><span style="font-size: small;">Christian Schuldt, Soziologe und Studienleiter beim Zukunftsinstitut</span></h5>
</blockquote>
	</div>
</div>




		</div> 
	</div>
	</div> 
</div></div><div id="fws_69a02b381110a" data-midnight="" data-column-margin="default" class="wpb_row vc_row-fluid vc_row inner_row  "  style=""><div class="row-bg-wrap"> <div class="row-bg" ></div> </div><div class="row_col_wrap_12_inner col span_12  left">
	<div  class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container vc_column_container col child_column no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone "   data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0">
		<div class="vc_column-inner" >
		<div class="wpb_wrapper">
			
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<div class="wpb_wrapper">
		<p>Der Mensch ist laut Studie gefordert, sich in diesen Kontexten wieder als soziales Wesen zu begreifen, sein Einzelkämpfertum und seinen wettbewerbsorientierten „Selbstoptimierungswahn“ aufzugeben zugunsten mitmenschlicher Verbindungen, die seine Resilienz stärken können. Die Kernaussage lautet: Die großen Probleme unserer Zeit lassen sich nicht auf individueller Ebene lösen. Auch die gesellschaftliche Resilienz beruht im Kern darauf, Verbindungen zu schaffen. Die Idee des solidarischen „Wir“ ist während der Coronakrise populär geworden und birgt aus Sicht der Forscher viele Potenziale für eine Stärkung der Sicherheit in einer vernetzten Gesellschaft. Dies auch auf globaler Ebene: Neue Revolten gegen Despoten, die Abwahl Donald Trumps, der „New Green Deal“ und die (freiwilligen) Verpflichtungen vieler Städte und Länder zu einer CO2-freien Zukunft weisen auf einen Bewusstseinswandel hin, der in einer gespaltenen Gesellschaft neuen Zusammenhalt stiften könnte.</p>
<h3>Organisationale Resilienz: Abschied vom „business as usual“</h3>
<p>Dies gilt ebenso für die Wirtschaft und Arbeitswelt. Die epochalen gesellschaftlichen und globalen Herausforderungen machen klar: Die nächste Ökonomie zielt auf Resilienz statt auf Effizienz. Die Ära des kontinuierlichen Wachstums, bloße operative Exzellenz und Komplexitätsreduktion sind nach Ansicht der Studienautoren die falschen Instrumente für den Umgang mit systemischen Krisen. Um sich für eine hochkomplexe und riskante Umwelt aufzustellen, müsse die Wirtschaft den Bereich des Gewohnten verlassen. Angesichts unterschiedlichster Krisen werde in Zukunft die systematische Anpassungsfähigkeit wichtiger sein als den Regelbetrieb aufrechtzuerhalten.</p>
<p>Zunehmend konzentriert sich die Diskussion auf neue Dimensionen der Wertschöpfung, auf ein qualitatives Wachstum. In der Ära der Resilienz kommt Unternehmen eine neue Verantwortung zu. Anstatt passiv auf veränderte Konsumbedürfnisse zu reagieren, sind Unternehmen aufgerufen, proaktiv zur Lösung gesellschaftlicher und ökologischer Herausforderungen beizutragen. Damit werden die Grenzen der gegenwärtigen Betriebswirtschaft gesprengt: Die „Next Generation of Business“ zielt laut Studie auf langfristiges Überleben – statt auf kurzfristigen Gewinn, sie denkt in Netzwerken und Ökosystemen statt in Ego-Systemen. Und sie agiert ganzheitlich und systemisch, um eine positive Wirkung auf die Welt zu erzeugen – statt ihr Wertversprechen nur in KPIs (Key Performance Indikator bzw. Leistungskennzahl) und Buyer Personas zu messen. Im Zentrum steht ein Wirtschaftsverständnis, das Unternehmen als das betrachtet, was sie im Kern sind: soziale Systeme.</p>
<h3>Unternehmenskultur stärken und Resilienz leben</h3>
<p>Der Wertewandel, der dafür benötigt wird, beginnt bei der Frage nach dem Sinn und Zweck eines Unternehmens. <span style="color: #000000;">„Die Resilienz eines Unternehmens wurzelt in seiner Kultur“, sagt Studienleiter Christian Schuldt. Alles, was Organisationen brauchen, um sich in volatilen Zeiten zukunftsfähiger und sicherer aufzustellen, basiere im Kern auf einem starken kollektiven Zusammenhalt. Das stabile Gerüst </span>dafür bilden gemeinsam geteilte Werte und Denkweisen aller Mitarbeitenden, ein gemeinsamer Richtungssinn, der klar macht, wohin die Entwicklung geht und welche Wirkungen erzielt werden sollen. Diese innere Stärke bildet das Fundament für Widerstandsfähigkeit und Flexibilität – die zentralen Resilienzfaktoren in einer sich immer schneller wandelnden Welt.</p>
<div class="mceTemp"></div>
<p>Eine elementare Rolle spielt in diesem Kontext der Faktor Vertrauen. Resiliente Unternehmen brauchen Mitarbeitende, die Eigenverantwortung übernehmen wollen und dürfen – und Führungskräfte, die Verantwortung abgeben und Nähe zulassen. Der CEO von morgen ist ein „Communicator-in-Chief“, der Ideen zulässt, fördert und umsetzt. Eine Faustformel für mehr organisatorische Resilienz lautet: Veränderung erlauben und Experimentierfreude belohnen, um ein positives und vertrauensvolles Miteinander zu schaffen und einen konstruktiven Umgang mit Fehlern zu ermöglichen. Nur so gelingt im Krisenfall auch der Sprung in die kreative Neuerfindung.</p>
<p>„Unter resilienten Vorzeichen ist Innovation dabei nicht punktuell, sondern als ständiger Prozess zu verstehen, bei dem das große Ganze im Blick bleibt“, so Schuldt. Innovation sei dann nicht mehr auf den Kontext des Marktes beschränkt, sondern stelle konsequent die Beziehung zu Gesellschaft, Mensch und Natur ins Zentrum: „Innovationen von morgen sind Sinnovationen, die auf eine bessere, vitalere Zukunft zielen“. Diese ganzheitliche Betrachtungsweise führt Unternehmen zurück zu ihrer eigentlichen Bestimmung, als soziale Systeme einen nachhaltigen sozialen Nutzen für die Gesellschaft zu stiften.</p>
	</div>
</div>




		</div> 
	</div>
	</div> 
</div></div>
			</div> 
		</div>
	</div> 
</div></div>
		<div id="fws_69a02b3811a19"  data-column-margin="default" data-midnight="dark"  class="wpb_row vc_row-fluid vc_row  "  style="padding-top: 0px; padding-bottom: 0px; "><div class="row-bg-wrap" data-bg-animation="none" data-bg-overlay="false"><div class="inner-wrap"><div class="row-bg"  style=""></div></div></div><div class="row_col_wrap_12 col span_12 dark left">
	<div  class="vc_col-sm-4 wpb_column column_container vc_column_container col no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone "  data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0" >
		<div class="vc_column-inner" >
			<div class="wpb_wrapper">
				<div class="img-with-aniamtion-wrap " data-max-width="75%" data-max-width-mobile="default" data-shadow="none" data-animation="fade-in" >
      <div class="inner">
        <div class="hover-wrap"> 
          <div class="hover-wrap-inner">
            <img loading="lazy" decoding="async" class="img-with-animation skip-lazy " data-delay="0" height="1925" width="1575" data-animation="fade-in" src="https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2022/08/Zukunftskraft_Resilienz_MockUp.jpg" alt="Cover Studie Zukunftskraft Resilienz" srcset="https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2022/08/Zukunftskraft_Resilienz_MockUp.jpg 1575w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2022/08/Zukunftskraft_Resilienz_MockUp-245x300.jpg 245w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2022/08/Zukunftskraft_Resilienz_MockUp-838x1024.jpg 838w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2022/08/Zukunftskraft_Resilienz_MockUp-768x939.jpg 768w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2022/08/Zukunftskraft_Resilienz_MockUp-1257x1536.jpg 1257w" sizes="auto, (min-width: 1450px) 75vw, (min-width: 1000px) 85vw, 100vw" />
          </div>
        </div>
      </div>
    </div>
			</div> 
		</div>
	</div> 

	<div  class="vc_col-sm-8 wpb_column column_container vc_column_container col padding-3-percent inherit_tablet inherit_phone "  data-padding-pos="top" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0" >
		<div class="vc_column-inner" >
			<div class="wpb_wrapper">
				
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<div class="wpb_wrapper">
		<p><strong>Quelle:</strong></p>
<p>Studie „Zukunftskraft Resilienz – Gewappnet für die Zeit der Krisen“<b><br />
</b>Herausgeber: Zukunftsinstitut GmbH<br />
Erschienen im September 2021/148 Seiten<br />
ISBN: 978-3-945647-84-4<br />
225,00 Euro inkl. USt.<br />
Online-Version zu bestellen: <a href="https://onlineshop.zukunftsinstitut.de/"><span style="color: #0000ff;"><u>https://onlineshop.zukunftsinstitut.de</u></span></a></p>
	</div>
</div>




			</div> 
		</div>
	</div> 
</div></div>
		<div id="fws_69a02b38129eb"  data-column-margin="default" data-midnight="dark"  class="wpb_row vc_row-fluid vc_row  "  style="padding-top: 20px; padding-bottom: 20px; "><div class="row-bg-wrap" data-bg-animation="none" data-bg-overlay="false"><div class="inner-wrap"><div class="row-bg"  style=""></div></div></div><div class="row_col_wrap_12 col span_12 dark left">
	<div  class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container vc_column_container col no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone "  data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0" >
		<div class="vc_column-inner" >
			<div class="wpb_wrapper">
				<div id="fws_69a02b3812f22" data-midnight="" data-column-margin="default" class="wpb_row vc_row-fluid vc_row inner_row  "  style=""><div class="row-bg-wrap"> <div class="row-bg" ></div> </div><div class="row_col_wrap_12_inner col span_12  left">
	<div  class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container vc_column_container col child_column no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone "   data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0">
		<div class="vc_column-inner" >
		<div class="wpb_wrapper">
			
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<div class="wpb_wrapper">
		<h5>Bilder:</h5>
<p>Porträt Christian Schuldt + Mock-Up Studie, Zukunftsinstitut GmbH</p>
	</div>
</div>




		</div> 
	</div>
	</div> 
</div></div>
			</div> 
		</div>
	</div> 
</div></div>
		<div id="fws_69a02b381370f"  data-column-margin="default" data-midnight="dark"  class="wpb_row vc_row-fluid vc_row full-width-section  "  style="padding-top: 0px; padding-bottom: 0px; "><div class="row-bg-wrap" data-bg-animation="none" data-bg-overlay="true"><div class="inner-wrap using-image"><div class="row-bg using-image"  style="background-image: url(https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/beton_2000_jm.jpg); background-position: left top; background-repeat: no-repeat; "></div></div><div class="row-bg-overlay" style="background-color:#ffffff;  opacity: 0.3; "></div></div><div class="row_col_wrap_12 col span_12 dark left">
	<div  class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container vc_column_container col no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone "  data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0" >
		<div class="vc_column-inner" >
			<div class="wpb_wrapper">
				<div id="fws_69a02b3813b7c" data-midnight="" data-column-margin="default" class="wpb_row vc_row-fluid vc_row inner_row  "  style=""><div class="row-bg-wrap"> <div class="row-bg" ></div> </div><div class="row_col_wrap_12_inner col span_12  left">
	<div  class="vc_col-sm-4 wpb_column column_container vc_column_container col child_column no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone "   data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0">
		<div class="vc_column-inner" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<div class="img-with-aniamtion-wrap " data-max-width="100%" data-max-width-mobile="default" data-shadow="none" data-animation="fade-in"  style="margin-top: 20px; margin-right: 20px; margin-bottom: 20px; margin-left: 20px;">
      <div class="inner">
        <div class="hover-wrap"> 
          <div class="hover-wrap-inner">
            <img loading="lazy" decoding="async" class="img-with-animation skip-lazy " data-delay="0" height="1200" width="1200" data-animation="fade-in" src="https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/t-brigitte-lektorat.png" alt="" srcset="https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/t-brigitte-lektorat.png 1200w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/t-brigitte-lektorat-300x300.png 300w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/t-brigitte-lektorat-1024x1024.png 1024w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/t-brigitte-lektorat-150x150.png 150w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/t-brigitte-lektorat-768x768.png 768w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/t-brigitte-lektorat-100x100.png 100w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/t-brigitte-lektorat-140x140.png 140w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/t-brigitte-lektorat-500x500.png 500w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/t-brigitte-lektorat-350x350.png 350w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/t-brigitte-lektorat-1000x1000.png 1000w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/t-brigitte-lektorat-800x800.png 800w" sizes="auto, (min-width: 1450px) 75vw, (min-width: 1000px) 85vw, 100vw" />
          </div>
        </div>
      </div>
    </div>
		</div> 
	</div>
	</div> 

	<div  class="vc_col-sm-4 wpb_column column_container vc_column_container col child_column no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone "   data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0">
		<div class="vc_column-inner" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<div class="divider-wrap" data-alignment="default"><div style="height: 40px;" class="divider"></div></div>
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<div class="wpb_wrapper">
		<h5>Autorin</h5>
<h3>Brigitte Oltmanns</h3>
	</div>
</div>



<div class="nectar-cta  alignment_tablet_default alignment_phone_default " data-color="accent-color" data-using-bg="true" data-style="arrow-animation" data-display="block" data-alignment="left" data-text-color="custom" style="margin-top: 40px; margin-bottom: 40px; "><h6 style="color: #000000;"><span class="link_wrap" style="padding-top: 10px; padding-right: 10px; padding-bottom: 10px; padding-left: 10px;"><a  class="link_text" href="/team"><span class="text">mehr erfahren</span><svg class="next-arrow" aria-hidden="true" width="20px" height="25px" viewBox="0 0 50 80" xml:space="preserve">
  <polyline stroke="#ffffff" stroke-width="9" fill="none" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" points="0, 0 45, 40 0, 80"/>
  </svg>  <span class="line"  style="background-color: #000000;"></span> </a></span></h6></div>
		</div> 
	</div>
	</div> 

	<div  class="vc_col-sm-4 wpb_column column_container vc_column_container col child_column no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone "   data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0">
		<div class="vc_column-inner" >
		<div class="wpb_wrapper">
			
		</div> 
	</div>
	</div> 
</div></div>
			</div> 
		</div>
	</div> 
</div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.22316mag.de/2022/08/studie-next-generation-of-business-zielt-auf-resilienz/">Studie: „Next Generation of Business“ zielt auf Resilienz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.22316mag.de">22316_MAG</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">975</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Resilienz leben: Wie die Otto Group ihre Zukunft sichert</title>
		<link>https://www.22316mag.de/2021/09/otto-group-resilience/</link>
					<comments>https://www.22316mag.de/2021/09/otto-group-resilience/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Luca Cordes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Sep 2021 07:42:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dimension Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Beispiel-Schlagwort]]></category>
		<category><![CDATA[Musterschlagwort]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.22316mag.de/?p=1</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Otto Group ist eines der ersten deutschen Unternehmen, das Resilienz als Erfolgsfaktor definiert hat. Bereits vor fünf Jahren startete der Versandhaus-Riese einen Paradigmenwechsel. Tobias Krüger, Division Manager Kulturwandel 4.0, verrät, warum das Sanktionieren von Fehlern komplett von gestern ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.22316mag.de/2021/09/otto-group-resilience/">Resilienz leben: Wie die Otto Group ihre Zukunft sichert</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.22316mag.de">22316_MAG</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
		<div id="fws_69a02b381a5a0"  data-column-margin="default" data-midnight="dark"  class="wpb_row vc_row-fluid vc_row  "  style="padding-top: 0px; padding-bottom: 0px; "><div class="row-bg-wrap" data-bg-animation="none" data-bg-overlay="false"><div class="inner-wrap"><div class="row-bg"  style=""></div></div></div><div class="row_col_wrap_12 col span_12 dark left">
	<div  class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container vc_column_container col no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone "  data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0" >
		<div class="vc_column-inner" >
			<div class="wpb_wrapper">
				
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<div class="wpb_wrapper">
		<h2>Erfolgsfaktor Fehlerkultur: Warum das Sanktionieren von Fehlern „von gestern“ ist</h2>
	</div>
</div>




<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<div class="wpb_wrapper">
		<p><strong><em>Die Otto Group hat Resilienz als Erfolgsfaktor früh erkannt. Manager Tobias Krüger spricht mit dem 22316_MAG über Freiräume und Freude an Veränderung.</em></strong></p>
	</div>
</div>



<div class="img-with-aniamtion-wrap " data-max-width="100%" data-max-width-mobile="default" data-shadow="none" data-animation="fade-in"  style="margin-top: 40px; margin-bottom: 40px; ">
      <div class="inner">
        <div class="hover-wrap"> 
          <div class="hover-wrap-inner">
            <img loading="lazy" decoding="async" class="img-with-animation skip-lazy " data-delay="0" height="912" width="1368" data-animation="fade-in" src="https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/09/Tobias_Krueger_OttoGroup_CDX_10.2018.jpg" alt="" srcset="https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/09/Tobias_Krueger_OttoGroup_CDX_10.2018.jpg 1368w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/09/Tobias_Krueger_OttoGroup_CDX_10.2018-300x200.jpg 300w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/09/Tobias_Krueger_OttoGroup_CDX_10.2018-1024x683.jpg 1024w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/09/Tobias_Krueger_OttoGroup_CDX_10.2018-768x512.jpg 768w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/09/Tobias_Krueger_OttoGroup_CDX_10.2018-900x600.jpg 900w" sizes="auto, (min-width: 1450px) 75vw, (min-width: 1000px) 85vw, 100vw" />
          </div>
        </div>
      </div>
    </div>
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<div class="wpb_wrapper">
		<p><strong><em>22316_MAG: Herr Krüger, Sie sind Division Manager Kulturwandel 4.0 bei der Otto Group. Was verbirgt sich hinter diesem ungewöhnlichen Titel? </em></strong></p>
<p>Tobias Krüger: In erster Linie ein mega Job. Mein Team und ich haben die große Chance, die unterschiedlichen Gesellschaften der Otto Group bei deren digitaler Transformation zu unterstützen und in den Austausch mit sehr vielen, sehr spannenden Menschen zu kommen. Innerhalb und außerhalb der eigenen Organisation.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Vor fünf Jahren startete der Kulturwandel-Prozess bei der Otto Group. Eines der Ziele ist es, die Zukunftsfähigkeit dauerhaft zu sichern. Was musste bei der Otto Group in Zeiten wettbewerbsintensiver Märkte und neuer Konkurrenten wie Zalando und Amazon passieren, um diesem Ziel näherkommen zu können?</em></strong></p>
<p>Kulturwandel bedeutet für uns Zukunftsfähigkeit. Wir müssen in der aktuellen Zeit wandlungsfähig und reaktionsschnell sein, wenn wir geschäftlich weiter erfolgreich sein wollen. Daher schauen wir nicht auf den Wettbewerb, sondern fokussieren uns auf unseren Weg. Wir leben unseren Kulturwandel mutig und leidenschaftlich, fest verankert in unserer Strategie. So etablieren wir eine Unternehmenskultur, die so adaptiv ist, dass wir mit den Problemen von heute und – noch viel wichtiger – von morgen, umgehen können. Nachhaltig zukunftsfähig sind wir nur dann, wenn wir unseren Kund*innen ständig viele gute Gründe geben, bei uns einzukaufen. Und dazu nutzen wir die ganze Vielfalt der Otto Group. Viele unterschiedliche Konzernunternehmen arbeiten zusammen und gestalten gemeinsam kreative Prozesse, um inspirierende und nachhaltige Kundenerlebnisse zu kreieren. Und dafür ist eine entsprechend ­offene und durchlässige Kultur nötig.</p>
	</div>
</div>



<div class="divider-wrap" data-alignment="default"><div style="height: 40px;" class="divider"></div></div>
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<div class="wpb_wrapper">
		<blockquote>
<h2>„Kulturwandel bedeutet für uns Zukunftsfähigkeit“</h2>
</blockquote>
	</div>
</div>



<div class="divider-wrap" data-alignment="default"><div style="height: 40px;" class="divider"></div></div>
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<div class="wpb_wrapper">
		<p><strong><em>Auf der Website der Otto Group ist von „einem radikalen Infragestellen bestehender Strukturen bei einem Maximum an Gestaltungsfreiheit – jenseits von Rollen und Hierarchien“ die Rede. Wie musste sich das Unternehmensumfeld verändern, um diesen Prozess zu realisieren? </em></strong></p>
<p>Dafür braucht es eine Umgebung und Gestaltungsräume, in denen Kolleg*innen über den Tellerrand schauen, Ideen entwickeln können und diese auch frei artikulieren oder gar ausprobieren dürfen. Dabei darf niemand belächelt oder sanktioniert werden – selbst bei Fehlern. Es geht darum, psychologische Sicherheit und Vertrauen zu etablieren. Klingt erst mal einfach. Ist aber tatsächlich verdammt schwer und braucht vor allem Zeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Wandel bedeutet immer auch Mut. Kommunikation ist mit Sicherheit ein Erfolgsfaktor. Wie ist es Ihnen gelungen, alle Mitarbeitenden für dieses wichtige Vorhaben zu begeistern?</em></strong></p>
<p>Meiner Meinung nach müssen wir nicht alle Mitarbeitenden für einen solchen Prozess gewinnen. Es gilt vielmehr, die interessierten und intrinsisch motivierten Kolleg*innen zu aktivieren. Diese handeln dann soziale Normen aus und schaffen eine entsprechende Kultur, an der sich ein größerer Teil der Mitarbeitenden orientiert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Dennoch dürfte nicht jeder Führungskraft in Ihrem Haus dieser Ansatz gefallen haben. Wie sind Sie mit Kritik und Widerstand umgegangen?</em></strong></p>
<p>Hier möchte ich zunächst mit einem Vorurteil aufräumen: Ich habe es nicht erlebt, dass Führungskräfte Veränderungen per se blöd finden oder verhindern wollen. Aus meiner Erfahrung weiß ich, es ist eine Typ-Frage. Bin ich neugierig und mutig? Habe ich Lust, am Rand meiner Komfortzone zu agieren? Die Bereitschaft, sich zu verändern, ist unabhängig vom Geschlecht, dem Alter, der Betriebszugehörigkeit und eben auch der Hierarchie. Damit gab es in der Breite der Organisation immer Führungskräfte, die sich sehr stark gemacht haben für Veränderungen. Und unser Top-Management war und ist weiterhin ein starker Verfechter des Prozesses. Das soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass es bei uns auch Widerstand gab. Da hilft es, die Leute aktiv einzubinden und konstruktive Rollen zu finden. Partizipation ist hier der Schlüssel.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Stimmt es eigentlich, dass das Machen von Fehlern bei der Otto Group kein Tabu mehr ist und sogar gefördert wird?</em></strong></p>
<p>Richtig ist, wir haben heute einen viel differenzierteren Umgang mit Fehlern. Grundsätzlich<br />
wollen wir Fehler vermeiden und wenn, dann wollen wir den Fehler nur einmal machen und daraus lernen. Man muss aber unterscheiden. Heute haben wir nicht mehr die Zeit für langes Abwägen, weil wir sonst reale Marktchancen verpassen. In komplexen, globaleren und schnelleren Märkten werden wir vermehrt Entscheidungen unter immer größeren Unsicherheiten treffen müssen. Damit steigt das Fehlerpotenzial, aber gleichzeitig unsere Akzeptanz und der Mut, darüber zu sprechen und Erfahrungen auszutauschen. Das zelebrieren wir bei unseren Fuck-Up Nights. Zudem haben wir Entwicklungsprojekte, wo Experimentieren und Lernen durchaus erwünscht sind, um konkrete Ergebnisse zu liefern. Da ist der Fehler ja fast das Ziel, weil man da dann richtig viel lernen kann.</p>
	</div>
</div>



<div class="divider-wrap" data-alignment="default"><div style="height: 40px;" class="divider"></div></div>
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<div class="wpb_wrapper">
		<blockquote>
<h2>„Der Vorstand hat sich brutal verändert“</h2>
</blockquote>
	</div>
</div>



<div class="divider-wrap" data-alignment="default"><div style="height: 40px;" class="divider"></div></div>
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<div class="wpb_wrapper">
		<p><strong><em>Welches Mindset braucht es, um eine solch transparente Fehlerkultur zu etablieren?</em></strong></p>
<p>Ich meine, es fängt bei der Ratio an. Zu akzeptieren, dass möglicherweise Fehler passieren und dass man daraus sehr viel lernen kann, erlaubt einen anderen Umgang. In einer immer komplexer werdenden Welt braucht man anstatt mehr vom Selben eben einen Paradigmenwechsel. Man kann dieser Welt nicht mehr mit mehr Regeln und mehr Standards begegnen, sondern muss den Mitarbeitenden die Freiheit geben, im Sinne der Kund*innen und des Unternehmens zu agieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Machen wir doch einmal einen kleinen Test, ob das mit der Fehlerkultur bei Ihnen wirklich so gut funktioniert. Woran sind Sie persönlich zuletzt krachend gescheitert?</em></strong></p>
<p>Ganz konkret habe ich bei einer aktuellen Initiative eine Situation falsch eingeschätzt und am Ende mit zu viel hierarchischer Macht etwas gegen den Willen von Kolleg*innen durch­gesetzt. Das hat zu Reibung geführt und das würde ich so sicher nicht noch mal machen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Wer von Resilienz und Kulturwandel im unternehmerischen Kontext spricht, wird nicht selten immer noch mit Spiritualität und Gefühlsduselei in Verbindung gebracht. Der CEO der Otto Group, Alexander Birken, hat dagegen gesagt: „Der Kulturwandel ist der Umsatz der Zukunft. Die Alternative ist die Insolvenz.“ Wie „messen“ Sie den Fortschritt auch im Hinblick auf wirtschaftliche Ziele?</em></strong></p>
<p>Wirtschaftlich ist das ziemlich einfach. Da richten wir uns nach den klassischen Kennzahlen einer GuV und Bilanz. Auch wenn der Zusammenhang zwischen dem Kultur­wandel 4.0 und dem wirtschaftlichen Erfolg nicht eins zu eins korreliert. Richtig klassisch messen wir den Kulturwandel 4.0 nicht. Wir schauen uns an, was uns in der heutigen Kultur gelungen ist und was wir vorher nicht geschafft hätten. Und da haben wir mittlerweile mehr als 100 Projekte mit echtem Mehrwert für unsere Kund*innen realisiert. Beispielsweise hat das Konzernunternehmen Hermes im Frühjahr 2020 innerhalb weniger Tage die kontaktlose Zustellung als neue, sichere Zustellvariante eingeführt. Das Ergebnis von Mut, Vertrauen und Kollaboration.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Auch der Vorstand der Otto Group war von Anfang an in den Kulturwandel der Unternehmensgruppe involviert. Hat sich auch seine Rolle mittlerweile verändert?</em></strong></p>
<p>Die formale Rolle hat sich nicht verändert. Das war aber auch nie ein Problem. Es geht im Kulturwandel nicht darum, „was“ jemand macht, sondern „wie“ jemand etwas macht. Und da hat sich der Vorstand brutal verändert. Nämlich in dem, „wie“ sie die Rolle leben. Wie viel Transparenz geschaffen wird, mit welchem Führungsverständnis agiert wird und wie grundsätzlich miteinander gesprochen wird.</p>
	</div>
</div>



<div class="divider-wrap" data-alignment="default"><div style="height: 40px;" class="divider"></div></div>
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<div class="wpb_wrapper">
		<blockquote>
<h2>„Wir sind nicht Opfer von Veränderung“</h2>
</blockquote>
	</div>
</div>



<div class="divider-wrap" data-alignment="default"><div style="height: 40px;" class="divider"></div></div>
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<div class="wpb_wrapper">
		<p><strong><em>Können Sie mir ein konkretes Beispiel nennen, wie die Otto Group durch den Kulturwandel resilienter geworden ist?</em></strong></p>
<p>Die gegenwärtige pandemische Situation ist sicherlich das nahe­liegendste Beispiel. Hier zeigt sich, wie wir wirklich zusammenarbeiten, mit welcher Offenheit wir miteinander umgehen und wie Führung auch „remote“ funktioniert. Die Inhalte des Kulturwandels wie Vertrauen und Mut, Ergebnisorientierung, eine veränderte Fehlerkultur und kürzere Entscheidungswege – all das wird für uns nun zum Mehrwert in dieser außerordentlichen Zeit. Zudem profitieren wir von unseren „menschlichen“ Werten als Familienunternehmen. Neben Vertrauen setzen wir auf Fürsorglichkeit. Wir lernen uns auf Distanz besser kennen. Machen einen sogenannten „Check-in“ zum Start eines virtuellen Standups. Wir rücken dichter an uns ran und erfahren eine neue Dimension des Kennenlernens. Plötzlich teilen wir Einblicke in unsere häusliche Umgebung. Da ein Blick ins Wohnzimmer, wo ein Kind durchs Bild rennt, oder die Pinnwand mit Bildern vom Urlaub. Das Szenario kann jede*r selbst bestimmen. Damit ­behalten wir in dieser krassen Zeit einen menschlichen Touch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Es gibt einen Satz, der lautet: Nichts ist für immer, außer die Veränderung. Würden Sie sagen, dass das auch für den Kulturwandel der Otto Group gilt?</em></strong></p>
<p>Klar. Wir haben den Kulturwandel 4.0 von Beginn an offen, ohne definiertes Ende ausgerufen. Und so leben wir den Prozess auch heute. Die Welt dreht sich weiter, die Anforderungen verändern sich permanent, tradierte Modelle werden obsolet. Damit sollte auch der kulturelle Reifegrad mitwachsen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Sehen Sie bei all der Veränderung im Unternehmen eigentlich auch eine Gefahr, in alte Muster zurückzufallen? Was tun Sie dagegen?</em></strong></p>
<p>Die Gefahr besteht permanent. Denn es ist nicht so einfach, sich von einer liebgewonnenen Verhaltensweise zu trennen. Es gibt immer wieder Momente, wo man in die bereits überwunden geglaubten Muster zurückfällt. Die Klassiker sind zum Beispiel Meetings, die dann doch Top-Down laufen oder wo es an Respekt im Umgang mangelt. Aber heute gelingt es uns, solche Situationen zu reflektieren, Themen anzusprechen, gegenseitig Feedback zu geben. Über alle Ebenen hinweg.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Welche Ziele hat sich die Otto Group ­ für die Zukunft gesetzt? Oder anders ­gefragt: Worin sehen Sie auch nach fünf Jahren Kulturwandel noch eine große ­Herausforderung? </em></strong></p>
<p>Der Kulturwandel zeigt sich mehr und mehr darin, welche Lösungen wir für unsere Kund*innen schaffen und auch wie. Die spannende Frage ist jetzt: Wie schaffen wir es, künftig ebenso schnell und entscheidungsfreudig zu bleiben, wie wir es aktuell sind? Was ist die Antwort? Die werden wir gemeinsam finden müssen. Die größte Herausforderung ist, dass wir in der Tiefe der Organisation lieben lernen, dass Veränderung etwas Gutes ist. Die Freude an Veränderungen ist den Menschen nicht in die Wiege gelegt. Aber die Veränderung in der Gesellschaft, in der Wirtschaft und in unser aller Leben wird exponentiell weitergehen. Umso wichtiger ist, dass wir Freude an dem Gedanken bekommen: Wir sind nicht Opfer von Veränderung und schon gar nicht von irgendwelchen Wettbewerbern, sondern wir sind auf einem guten Weg, Veränderungen mitzugestalten und etwas richtig Gutes daraus zu machen. Was bleibt an Erkenntnis: Wir brauchen den Mut, ausgetretene Pfade zu verlassen und unsere Haltung immer wieder infrage zu stellen. Gewinnbringende Zusammenarbeit gelingt nur, wenn sie auf ehrlicher Kommunikation und Vertrauen basiert, auf Transparenz und auf Mut.</p>
	</div>
</div>



<div class="img-with-aniamtion-wrap " data-max-width="100%" data-max-width-mobile="default" data-shadow="none" data-animation="fade-in"  style="margin-top: 40px; margin-bottom: 40px; ">
      <div class="inner">
        <div class="hover-wrap"> 
          <div class="hover-wrap-inner">
            <img loading="lazy" decoding="async" class="img-with-animation skip-lazy " data-delay="0" height="1200" width="1600" data-animation="fade-in" src="https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/09/otto-Tobias-Krueger.jpg" alt="" srcset="https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/09/otto-Tobias-Krueger.jpg 1600w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/09/otto-Tobias-Krueger-300x225.jpg 300w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/09/otto-Tobias-Krueger-1024x768.jpg 1024w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/09/otto-Tobias-Krueger-768x576.jpg 768w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/09/otto-Tobias-Krueger-1536x1152.jpg 1536w" sizes="auto, (min-width: 1450px) 75vw, (min-width: 1000px) 85vw, 100vw" />
          </div>
        </div>
      </div>
    </div>
			</div> 
		</div>
	</div> 
</div></div>
		<div id="fws_69a02b381cf61"  data-column-margin="default" data-midnight="dark"  class="wpb_row vc_row-fluid vc_row  "  style="padding-top: 20px; padding-bottom: 20px; "><div class="row-bg-wrap" data-bg-animation="none" data-bg-overlay="false"><div class="inner-wrap"><div class="row-bg"  style=""></div></div></div><div class="row_col_wrap_12 col span_12 dark left">
	<div  class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container vc_column_container col no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone "  data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0" >
		<div class="vc_column-inner" >
			<div class="wpb_wrapper">
				<div id="fws_69a02b381d53e" data-midnight="" data-column-margin="default" class="wpb_row vc_row-fluid vc_row inner_row  "  style=""><div class="row-bg-wrap"> <div class="row-bg" ></div> </div><div class="row_col_wrap_12_inner col span_12  left">
	<div  class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container vc_column_container col child_column no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone "   data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0">
		<div class="vc_column-inner" >
		<div class="wpb_wrapper">
			
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<div class="wpb_wrapper">
		<h5>Bilder:</h5>
<p>Otto Group</p>
	</div>
</div>




		</div> 
	</div>
	</div> 
</div></div>
			</div> 
		</div>
	</div> 
</div></div>
		<div id="fws_69a02b381e1d7"  data-column-margin="default" data-midnight="dark"  class="wpb_row vc_row-fluid vc_row full-width-section  "  style="padding-top: 0px; padding-bottom: 0px; "><div class="row-bg-wrap" data-bg-animation="none" data-bg-overlay="true"><div class="inner-wrap using-image"><div class="row-bg using-image"  style="background-image: url(https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/beton_2000_jm.jpg); background-position: left top; background-repeat: no-repeat; "></div></div><div class="row-bg-overlay" style="background-color:#ffffff;  opacity: 0.3; "></div></div><div class="row_col_wrap_12 col span_12 dark left">
	<div  class="vc_col-sm-12 wpb_column column_container vc_column_container col no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone "  data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0" >
		<div class="vc_column-inner" >
			<div class="wpb_wrapper">
				<div id="fws_69a02b381e994" data-midnight="" data-column-margin="default" class="wpb_row vc_row-fluid vc_row inner_row  "  style=""><div class="row-bg-wrap"> <div class="row-bg" ></div> </div><div class="row_col_wrap_12_inner col span_12  left">
	<div  class="vc_col-sm-4 wpb_column column_container vc_column_container col child_column no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone "   data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0">
		<div class="vc_column-inner" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<div class="img-with-aniamtion-wrap " data-max-width="100%" data-max-width-mobile="default" data-shadow="none" data-animation="fade-in"  style="margin-top: 20px; margin-right: 20px; margin-bottom: 20px; margin-left: 20px;">
      <div class="inner">
        <div class="hover-wrap"> 
          <div class="hover-wrap-inner">
            <img loading="lazy" decoding="async" class="img-with-animation skip-lazy " data-delay="0" height="1200" width="1200" data-animation="fade-in" src="https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/t-luca-cordes-autor.png" alt="Luca Cordes Redakteur und Autor" srcset="https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/t-luca-cordes-autor.png 1200w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/t-luca-cordes-autor-300x300.png 300w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/t-luca-cordes-autor-1024x1024.png 1024w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/t-luca-cordes-autor-150x150.png 150w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/t-luca-cordes-autor-768x768.png 768w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/t-luca-cordes-autor-100x100.png 100w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/t-luca-cordes-autor-140x140.png 140w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/t-luca-cordes-autor-500x500.png 500w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/t-luca-cordes-autor-350x350.png 350w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/t-luca-cordes-autor-1000x1000.png 1000w, https://www.22316mag.de/wp-content/uploads/2021/10/t-luca-cordes-autor-800x800.png 800w" sizes="auto, (min-width: 1450px) 75vw, (min-width: 1000px) 85vw, 100vw" />
          </div>
        </div>
      </div>
    </div>
		</div> 
	</div>
	</div> 

	<div  class="vc_col-sm-4 wpb_column column_container vc_column_container col child_column no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone "   data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0">
		<div class="vc_column-inner" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<div class="divider-wrap" data-alignment="default"><div style="height: 40px;" class="divider"></div></div>
<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
	<div class="wpb_wrapper">
		<h5>Autor</h5>
<h3>Luca Cordes</h3>
	</div>
</div>



<div class="nectar-cta  alignment_tablet_default alignment_phone_default " data-color="accent-color" data-using-bg="true" data-style="arrow-animation" data-display="block" data-alignment="left" data-text-color="custom" style="margin-top: 40px; margin-bottom: 40px; "><h6 style="color: #000000;"><span class="link_wrap" style="padding-top: 10px; padding-right: 10px; padding-bottom: 10px; padding-left: 10px;"><a  class="link_text" href="/team"><span class="text">mehr erfahren</span><svg class="next-arrow" aria-hidden="true" width="20px" height="25px" viewBox="0 0 50 80" xml:space="preserve">
  <polyline stroke="#ffffff" stroke-width="9" fill="none" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" points="0, 0 45, 40 0, 80"/>
  </svg>  <span class="line"  style="background-color: #000000;"></span> </a></span></h6></div>
		</div> 
	</div>
	</div> 

	<div  class="vc_col-sm-4 wpb_column column_container vc_column_container col child_column no-extra-padding inherit_tablet inherit_phone "   data-padding-pos="all" data-has-bg-color="false" data-bg-color="" data-bg-opacity="1" data-animation="" data-delay="0">
		<div class="vc_column-inner" >
		<div class="wpb_wrapper">
			
		</div> 
	</div>
	</div> 
</div></div>
			</div> 
		</div>
	</div> 
</div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.22316mag.de/2021/09/otto-group-resilience/">Resilienz leben: Wie die Otto Group ihre Zukunft sichert</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.22316mag.de">22316_MAG</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.22316mag.de/2021/09/otto-group-resilience/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">1</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
